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Zehn Teams tanzen um die Meisterschaft

Toitenwinkel Zehn Teams tanzen um die Meisterschaft

Die 16. Landesmeisterschaften im Cheerleading fanden zum ersten Mal in Rostock statt

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Carolin Kröger (v.l.), Sina und Maren Witthahn, Kati Ruwoldt und Lisa Jünger (oben) tanzen als „Ninja Turtles“ bei den Landesmeisterschaften.

Quelle: Johanna Hegermann

Toitenwinkel. Mit akrobatischen Sprüngen, synchronen Tanzschritten und Sprechgesang dem Publikum einheizen: Das ist eigentlich Aufgabe der Cheerleader. Am Sonntag lief es umgekehrt. Rund 250 Zuschauer feuerten in der Wiro Center-Sporthalle in Toitenwinkel die Sportlerinnen bei den 16. Landesmeisterschaften im Cheerleading an.

Die Tanzteams kommen aus Rostock, Greifswald, Brandenburg und Wernigerode, um sich für die Deutschen Meisterschaften am 21. und 22. Mai zu qualifizieren. „Cheerleading ist eine ausdrucksstarke, emotionsgeladene Sportart“, erklärt Dirk Dormann, Präsident des American Footbaal und Cheerleading Verbands MV. „Zum ersten Mal finden die Meisterschaften im Land statt. Sonst haben wir in Berlin oder Hamburg mitgemacht.“

Denn hier wird nicht ein Sieger gekürt. Stattdessen vergibt eine Jury Punkte, die in eine deutschlandweite Tabelle eingetragen werden. Zehn Teams wollten am Sonntag möglichst gute Bewertungen in ihrer jeweiligen Kategorie sammeln.

Kati Ruwoldt, Sina und Maren Witthahn, Lisa Jünger und Carolin Kröger vom SV Rostock Dynamo fangen mit der ersten Choreografie in der akrobatischen Kategorie „Group stunts“ als reines Mädchenteam in der Altersgruppe „seniors“ an. Für den Auftritt haben sie sich den Namen „Ninja Turtles“ gegeben. Geübt haben sie den Bewegungsablauf seit etwa drei Monaten. „Es ist ein unglaublicher Teamsport, jeder muss sich auf den anderen verlassen können“, sagt die 26-jährige Sina Witthahn. Denn Sicherheit sei vor allem bei den akrobatischen Elementen wichtig. Es werden menschliche Pyramiden gebaut, und die zierliche Lisa Jünger wird fast acht Meter in die Höhe geworfen. Daher sei es wichtig, konzentriert und ruhig auf dem Feld zu bleiben. „Unser Ziel war es, sauber unsere Nummer aufzuführen. Es war nicht perfekt“, schätzt die Rostockerin. Die Jury vergibt 19,5 Punkte. Damit belegen sie im nationalen Ranking in ihrer Kategorie Platz 16 von 23. Damit sind sie knapp an der Qualifikation für die Meisterschaft vorbei.

Von den zehn Teams fahren vier zur Deutschen Meisterschaft nach Dresden. Aus Greifswald die Pimienta Azul und aus Rostock die Mini Predators, Baltic Predators und die Junior Predators.

Von jh

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