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Sporthalle wird Ende Januar eingeweiht

Tessin Sporthalle wird Ende Januar eingeweiht

Stadtvertreter erarbeiten neue Entgeltordnung / Tessiner Vereine werden nicht belastet

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Hussein Irbahimvc und Arivic Suad bereiten den Aufbau einer Trennwand in der neuen Tessiner Turnhalle vor. FOTO: MICHAEL SCHIßLER

Tessin. Hussein Irbahimvc und Arivic Suad haben nicht mehr lange beim Innenausbau der neuen Turnhalle an der Anne-Frank-Schule in Tessin zu tun. „Wir haben am Montag angefangen, am kommenden Montag werden wir fertig sein“, sagt Irbahimvc. Die beiden arbeiten für eine Freilassinger Spezialfirma, die Trennwände in Sporthallen einbaut.

„Wir werden den Innenausbau bis Weihnachten abgeschlossen haben“, sagt auch Susanne Dräger, Bürgermeisterin in Tessin, „allerdings werden wir die Eröffnung erst Mitte oder Ende Januar terminieren können, weil die Abnahme des Brandschutzes voraussichtlich so lange dauert.“

Mit dem Bau der neue Turnhalle kommen auch Aufgaben auf die Kommunalpolitik zu. In der nächsten Sitzung der Stadtvertretung wird über eine Sporthallenordnung entschieden – und unterdessen geht die Diskussion um die Entgeltordnung weiter.

„Sie wird allerdings für die einheimischen Vereine keine Änderung bringen“, sagt Susanne Dräger. „Unsere Vereine werden weiterhin die Sportstätten der Stadt nutzen können, ohne zahlen zu müssen.“

Aber man braucht grundsätzlich eine solche Satzung, „damit wir auch Einnahmen rechtfertigen können“, so die Bürgermeisterin. Bislang hatte es dafür kein Regelwerk gegeben. „Wir können dann von Vereinen, die nicht aus Tessin stammen, und von Firmen Geld verlangen.“ Die Regeln sollen flexibel gehalten und nach Stunden gestaffelt werden.

Auf Geld solcher Sportgruppen kann und will die Stadt Tessin nicht verzichten. Das hat seinen Grund. „Die Bewirtschaftungskosten für unsere Sportanlagen belaufen sich im Jahr auf 95000 Euro“, rechnet die Verwaltungschefin vor, „und darin sind die Abschreibungen noch gar nicht enthalten“.

Zu den kommunalen Sporteinrichtungen der Stadt Tessin zählen die Sporthalle, die sogenannte Ringerhalle, der Sportplatz, der Kunstrasenplatz und der Leichathletikbereich sowie das Sportlerheim.

„Um die Vermietung und die Arbeiten in diesem Sportbereich sicherzustellen, sind wir gerade dabei, einen Platz- und Hallenwart einzustellen“, erläutert die Bürgermeisterin, „da haben wir schon ein paar Bewerbungsgespräche geführt.“ Der neue Mitarbeiter soll dann nicht nur für einen reibungslosen Ablauf in Hallen und auf Plätzen sorgen, „sondern auch die gesamte Wartung übernehmen“, so Dräger.

In der neuen, 2,65 Millionen teueren Turnhalle – die alte war abgebrannt, nachdem Kinder Feuerwerkskörper gezündet hatten – „wird vieles elektronisch gesteuert und geregelt. Damit wir lange etwas von diesem Gebäude haben, ist ein Hallen- und Platzwart nun nötig.“

Michael Schißler

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