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Sportler weihen neues Vereinsheim ein

PASTOW Sportler weihen neues Vereinsheim ein

Die neue Ära beginnt mit symbolischer Schlüsselübergabe und Sportfest / 25 Jahre lang mussten Sportler Container nutzen / Diese werden saniert und verkauft

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Bürgermeister Hanns Lange (r.) überreicht André Weinert, Vereinsvorsitzender des SV Pastow, symbolisch den Schlüssel.

Quelle: Fotos: Sv Pastow (2)

Pastow. Große Freude bei den Mitgliedern vom Sportverein Pastow. Mit einem symbolischen Akt und einem Sportfest ist es nun offiziell: Das neue Vereinsheim am Bornkoppelweg kann bezogen werden. Für knapp 1,5 Millionen Euro wurde es im Auftrag der Gemeinde errichtet, um die Attraktivität des Ortes und des Vereins zu steigern. Vereinschef André Weinert gab ein Versprechen ab: „Wir werden das neue Vereinsheim sorgsam nutzen und verantwortungsvoll mit den zur Verfügung stehenden Ressourcen haushalten.“

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Die neue Ära beginnt mit symbolischer Schlüsselübergabe und Sportfest / 25 Jahre lang mussten Sportler Container nutzen / Diese werden saniert und verkauft

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Bürgermeister Hanns Lange überreichte dem Clubchef symbolisch den Schlüssel. „Nach viel Vorbereitungszeit kann sich die Gemeinde nun freuen, das neue Gebäude zu übergeben“, sagt er und freut sich über den regen Zulauf aus dem Gemeindegebiet. „Das Wichtigste: Viele Familien mit Kindern sind zum Eröffnungstag gekommen. Ich hoffe, dass sie Gefallen an unserem Verein gefunden haben und dadurch der Nachwuchsbereich profitieren wird“, so Lange. Aktuell besteht der Verein aus knapp 500 Mitgliedern. „Bleibt das Interesse von den Menschen aus der Nachbarschaft weiterhin so hoch, können wir auch künftig auf eine große Mitgliederzahl bauen“, sagt der Bürgermeister.

Die Leute müssen sich aber erst einmal an das neue Bild gewöhnen, denn knapp 25 Jahre lang standen Container am Sportpark am Bornkoppelweg. „Die haben wider Erwarten lange gehalten. Mit der Zeit haben aber die Reparaturen zugenommen. Dies war ein Zustand, der nicht mehr länger hinnehmbar war“, sagt Hanns Lange. So wuchs immer mehr der Wunsch nach einem neuen Vereinsheim.

Das Millionenprojekt war für die Gemeinde eine fast unlösbare finanzielle Aufgabe. Nur mit Fördermitteln sei es zu stemmen gewesen. Unter anderem flossen Mittel von der lokalen Aktionsgruppe Leader und vom Staatlichen Amt für Landwirtschaft und Umwelt. Der Gemeinde blieb als Rest ein Eigenanteil von 420 000 Euro.

Nach der Planung war der Bau von der Grundsteinlegung bis zur Fertigstellung innerhalb eines Jahres fertig geworden.

„Der Weg bis hierher war aber lang. Ohne die vielen Helfer wäre dieses Projekt nicht zu realisieren gewesen“, meint André Weinert. Er lobte etwa Vereinsmitglied Mathias Conrad, der an den Bauberatungen teilgenommen hatte und somit immer wieder Einfluss auf das heutige Ergebnis nehmen konnte. Für die Sicherheit auf der Baustelle war Michael Bülow verantwortlich. „Besonders danken möchte ich Hanns Lange und Gerald Worzfeld. Die beiden haben seit vielen Jahren dieses Vereinsheim geplant, Finanzierungsvarianten diskutiert und Anträge erarbeitet“, so Weinert.

Die Container sollen demnächst wieder auf Vordermann gebracht werden. „Wir werden sie dann für schmales Geld anderen Vereinen anbieten“, so Lange. Wer für die Demontage und den Transport selbst aufkommt, könne die Container kostenlos erhalten.

750 Quadratmeter

1,5 Millionen Euro hat der Neubau am Bornkoppelweg gekostet. Die Gemeinde Broderstorf hatte davon 420000 Euro übernommen.

Der Neubau hat eine Fläche von 750 Quadratmetern. Kernstück ist der Clubraum, der auch von anderen Gruppen in Anspruch genommen werden kann. Am wichtigsten waren den Pastower Sportlern die acht Umkleidekabinen mit Duschen und Toiletten. Die alte Containeranlage soll demnächst demontiert werden.

Mathias Otto

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