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Spundwand defekt: Großes Loch im Hafen

KÜHLUNGSBORN Spundwand defekt: Großes Loch im Hafen

Der Bereich am östlichen Rand des Kühlungsborner Hafenvorplatzes ist großräumig abgesperrt. Denn es gibt ein großes, metertiefes Loch direkt an der Kaikante.

Kühlungsborn. Der Bereich am östlichen Rand des Kühlungsborner Hafenvorplatzes ist großräumig abgesperrt. Denn es gibt ein großes, metertiefes Loch direkt an der Kaikante. „Da ist ein alter Schaden an der Spundwand aufgebrochen“, erklärt Ulrich Langer, Chef der Touristik Service Kühlungsborn GmbH (TSK).

Nach ersten Erkenntnissen habe es an der Spundwand einige sogenannte „Schlosssprengungen“ gegeben, erklärt Peggy Westphal, Leiterin des Kühlungsborner Bauamtes. Heißt im Klartext: Die in den Grund der Ostsee gerammten Stahlbohlen werden von riesigen Hakensystemen, den sogenannten Schlössern, zusammengehalten. Einige dieser Schlösser sind nun offenbar gebrochen.

„Genaueres kann ich derzeit noch nicht sagen“, bedauert Westphal. Immerhin: Gefahr für den gesamten Vorplatz-Bereich bestehe nicht. „Drum herum ist der Boden fest und sicher“, sagt auch TSK-Chef und Hafenbetreiber Ulrich Langer. „Etwas Gegenteiliges ist mir jedenfalls nicht bekannt.“

Das Loch an der Kaikante kommt zur Unzeit — denn unmittelbar neben der Absperrung herrscht gerade jetzt Hochbetrieb, werden immer mehr Boote per Kran zu Wasser gelassen. Und: Ob Küstenwache oder die Seenotretter — größere Boote legen aufgrund der besseren Platzbedingungen regelmäßig genau an dieser Stelle an.

„Es handelt sich zum Glück um einen relativ kleinen Bereich“, sagt Hafenmeister Jens Buchwald. Doch wenn die Reparaturen starten, müsse die gesamte Kaikante gesperrt werden. Doch das geht nicht so schnell. „Erst mal sind wir dabei, die genauen Umstände zu prüfen“, sagt die Bauamts-Chefin. „Das wird noch einige Zeit dauern, erst danach kann man einschätzen, wie lange die Arbeiten andauern werden.“

Von Lennart Plottke

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