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Stadt hat Nachholbedarf beim Radverleih

BAD DOBERAN / NIENHAGEN Stadt hat Nachholbedarf beim Radverleih

Die Stadt will Familien und gut situierte Urlauber anlocken, doch es gibt in Doberan keine Möglichkeit, Fahrräder auszuleihen. Und die E-Bikes in der Mietstation am Drümpel werden kaum genutzt.

Bad Doberan. Die Stadt will Familien und gut situierte Urlauber anlocken, doch es gibt in Doberan keine Möglichkeit, Fahrräder auszuleihen. Und die E-Bikes in der Mietstation am Drümpel werden kaum genutzt.

Seit Jahren betreibt die Rostocker Straßenbahn AG (RSAG) Mietstationen für E-Bikes unter anderem in Bad Doberan und in Nienhagen. Es ist ein aufwendig beworbenes Pilotprojekt zur Elektromobilität, von der EU gefördert. Zielgruppe sind vorwiegend Pendler, die von Bus und Bahn auf die E-Bikes umsteigen und zur Arbeit fahren sollen. Doch auch die Urlauber sollen ins Boot geholt werden.

Vier Fahrräder mit Eletroantrieb können über eine Karte in der Mietstation am Drümpel, wo die E-Bikes auch aufgeladen werden, ausgeliehen werden. Zehn bis 20 Personen würden die Räder monatlich nutzen, „in Doberan sind es mehr Einheimische, in Nienhagen mehr Touristen“, so RSAG-Pressesprecherin Beate Langner. Das glaubt Jochen Arenz, Tourismus-Ausschussvorsitzender, jedoch nicht. „Das kann nicht stimmen“, sagt Arenz. Er geht davon aus, dass 99 Prozent der Doberaner nichts von dieser Ausleihmöglichkeit wissen – inklusive er selbst bis vor kurzem. Doch auch bei den Urlaubern scheint das Angebot nicht anzukommen. „Offensichtlich wird es schlecht beworben.“ Arenz hält den Standort für verkehrt. „Die Mietstation muss an den Bahnhof oder direkt ins Zentrum.“

Urlauber haben den fehlenden Fahrradverleih in Doberan bei einer Umfrage der Tourist-Information als größte Schwäche bemängelt. Nun will die Stadt bei großen Anbietern um eine Zusammenarbeit werben.

Nienhagen hat den Vertrag mit der RSAG für die Vermittlung der E-Bikes inzwischen gekündigt. Die Nachfrage sei nicht groß gewesen und die Abwicklung der Ausleihe zu aufwendig, heißt es in der Kurverwaltung. Katarina Sass

OZ

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