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Stadt legt Schulen nun doch zusammen

TESSIN Stadt legt Schulen nun doch zusammen

Grundschule wird nicht erweitert / Schäden an altem Gebäude zu groß / Fördermittel bleiben erhalten

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Die Anne-Frank-Schule in Tessin: Nach dem Willen der Stadtvertretung soll sie zum einem Schulkomplex ausgebaut werden, auf dem auch die Grundschule ihren Platz findet. Derzeit wird das Gebäude renoviert. Fotos (2): Michael Schißler

Tessin. Um ein weiteres Kapitel haben die Stadtvertreter in Tessin die Diskussion um den Standort und die Sanierung der Grundschule in ihrer Stadt erweitert. In einer Sondersitzung haben sich die Kommunalpolitiker einstimmig dafür entschieden, dass die Grundschule in der Innenstadt nicht – wie es bisher geplant war – saniert wird.

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Grundschule wird nicht erweitert / Schäden an altem Gebäude zu groß / Fördermittel bleiben erhalten

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„Die Gemeindevertreter haben sich alle dafür ausgesprochen, dass die Grundschule mit der regionalen Anne-Frank-Schule zusammengelegt wird“, sagte am Dienstag Bürgermeister Susanne Dräger. Dieser Schritt sei notwendig geworden, „weil wir sonst die Kosten einfach nicht überblicken können“, sagte die Verwaltungchefin. Nachdem die Tessiner Stadtvertreter sich bereits im Januar mit der Planung des Umbaus befasst hatten, kam nun der erneute Schwenk zurück zum großen Schulkomplex.

„Das hat seinen Grund“, erläuterte die Bürgermeisterin, „wir haben das Bauwerkgutachten eingesehen und festgestellt, dass es doch ganz erhebliche Schäden gibt“. Das Fundament sei auf jeden Fall „in einem guten Zustand“, aber viele der alten Balken seien verschlissen, und es müssten mehr ausgetauscht werden, als bislang angenommen worden sei. „Wenn die Bauarbeiten beginnen, können die Kosten schnell größer werden“, befürchtet die Tessiner Bürgermeisterin, die von einer Investitionssumme in Höhe von rund 1,9 Millionen ausgeht. „Aber selbst, wenn wir dieses Geld ausgeben, verringert sich die Zahl der Klassenräume von im Moment zwölf auf acht, einer kommt noch im geplanten Anbau dazu“, sagt sie. „Und auch das Dachgeschoss ist dann noch nicht ausgebaut und damit für die Schule nicht zu nutzen“, so die Verwaltungschefin weiter.

Angesichts der Schülerzahlen sei dies nicht im Sinne der Gemeinde. „Wir können hier in Tessin schnell bei der Zweizügigkeit der Schule auf eine Klassenstärke von 27 Kindern kommen“, sagte Susanne Dräger. Auch für die Zukunft sieht die Verwaltungschefin durch die jungen Familien, die in Tessin bauen, eine wachsende Anzahl von Kindern. „Nach der Entscheidung haben wir uns mit den Fördermittelgebern auseinandergesetzt“, sagte die Bürgermeisterin. Der Stadt sei signalisiert worden, dass man auch weiterhin mit der Unterstützung aus dem Sonderbedarf und aus dem Iler-Programm rechnen dürfe. Die Fördermittel in Höhe von 1,3 Millionen Euro waren bereits bewilligt worden.

In den kommenden Wochen werden sich jetzt die Kommunalpolitiker, die Verwaltung und die Verantwortlichen der beiden Schulen zusammensetzen, um über die weiteren Schritte zu sprechen. „Die Sanierung der Grundschule hätte das Problem mit sich gebracht, dass wir ein Ausweichgebäude hätten suchen müssen“, sagte Susanne Dräger, die auch anmerkt, dass es für die spätere Nutzung der Grundschule bereits erste Ideen gibt.

Mit dem Umzug der Grundschule – der Ausbau des Schulkomplexes soll 2018 beginnen – werden die Kinder näher an den anderen Einrichtungen, wie Turnhalle und Naturfreibad, sein.

Michael Schißler

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