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Stadt lenkt ein: Gärtner bleiben am Pulverturm

Südstadt Stadt lenkt ein: Gärtner bleiben am Pulverturm

Fläche für den Bebauungsplan in der Südstadt wurde verändert / Verband der Gartenfreunde freut sich über Erhalt von 46 Parzellen

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Nicht alle Kleingärten in der Südstadt müssen einer neuen Bebauung weichen.

Quelle: Jens Wagner

Südstadt. Die Kleingärtner in der Anlage „An‘n schewen Barg“ können vorerst aufatmen. Sie müssen nicht einer geplanten Bebauung in der Südstadt weichen. Die Stadt hat die Fläche des Plangebiets „Studieren und Wohnen beim Pulverturm“ noch einmal neu festgelegt. Neben dem Erhalt der 46 Parzellen sind auch die Gebäude der evangelischen Kirchengemeinde von den Plänen ausgenommen. Der Verband der Gartenfreunde ist zufrieden.

 

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Die Verwaltung hat die Wünsche aus dem Ortsbeirat aufgegriffen.“Andreas Engelmann, Linke

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Das zeigt, dass es sich lohnt, sich einzubringen. Dafür haben wir gekämpft.“Christian Seifert, Verband Gartenfreunde

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Die Verwaltung hat die Wünsche aus dem Ortsbeirat aufgegriffen.“Andreas Engelmann, Linke

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Das zeigt, dass es sich lohnt, sich einzubringen. Dafür haben wir gekämpft.“Christian Seifert, Verband Gartenfreunde

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Die Verwaltung habe alle Änderungswünsche von Ortsbeirat und Ausschuss eingearbeitet, lobt Andreas Engelmann (Linke), Vorsitzender des Ausschusses für Stadtentwicklung. Alle strittigen Punkte, wie die Kleingartenanlage sowie der Erhalt der Gebäude der evangelischen Südstadtgemeinde und auch der historischen Wegebebeziehungen, seien den Wünschen entsprechend eingearbeitet worden.

„Die Dinge hätten im Vorfeld besprochen werden müssen, um Ärger zu vermeiden“, sagt Sybille Bachmann vom Rostocker Bund. Im Gegensatz zu den anderen drei Kleingartenanlagen auf dem Areal mit weit mehr als 100 Parzellen war „An‘n schewen Barg“ nie für eine Umnutzung vorgesehen. Sybille Bachmann hatte nach eigener Aussage die Änderungsanträge eingebracht, die dann vom Ortsbeirat und vom Ausschuss übernommen wurden, und sie habe der Stadtplanung geraten, das unkompliziert einzuarbeiten. Die Stadt habe die Anregungen aufgenommen, heißt es dazu aus dem Rathaus. Um mit den Planungen für das restliche Gebiet möglichst schnell beginnen zu können. Der Ausschuss für Stadtentwicklung votierte einstimmig für die überarbeitete Vorlage, daher dürfte auch ein Beschluss der Bürgerschaft wahrscheinlich sein.

Christian Seifert, Verbandsvorsitzender der Kleingartenfreunde, ist erleichtert. „Das ist der Hammer. Dafür haben wird intensiv gekämpft.“ Der B-Plan „Pulverturm“ zeige, dass es sich lohnt, sich einzubringen — wenn auch „mit deutlichem Druck“. Skeptisch bleibt er jedoch, ob die Anlage auf Dauer erhalten bleibt. Am Mittwoch will Seifert dazu auch vor der Bürgerschaft sprechen und darauf drängen, dass die Kleingärtner, die weichen müssen, möglichst frühzeitig und verbindlich über Zeitpläne informiert werden.

Die Fläche des B-Plangebiets am Pulverturm entlang des Südrings zwischen Albert-Einstein-, Max- von-Laue- und Brahestraße verkleinert sich mit den Änderungen von etwa 17 auf 15 Hektar. Eigentümer der Flächen sind neben der Hansestadt Rostock, die Kirche, das Land Mecklenburg-Vorpommern, Genossenschaften sowie mehrere private Eigentümer.

Die Vorlage hat auf der Fläche rund um den Pulverturm vor allem „die bauliche Erweiterung der Universität Rostock und zum anderen die Bereitstellung von Wohnraum“, speziell für Studenten, zum Ziel.

Dafür müsse „die vorhandene Grundstücksstruktur neu geordnet“ und „der wirksame Flächennutzungsplan entsprechend geändert werden“, heißt es.

Wohnen am Pulverturm

15,11 Hektar umfasst das Gebiet „Studieren und Wohnen beim Pulverturm“ in der Südstadt. Begrenzt wird es durch die Albert-Einstein-Straße, durch die Bebauung entlang der Joachim-Jungius-Straße, im Osten durch die Max-von-Laue- Straße, im Süden durch die Brahestraße, im Südosten durch die Max-Planck- Straße nördlich der Brahestraße und die nördliche und westliche Grenze der Kleingartenanlage „An‘n schewen Barg“ sowie den Südring.

Von Thomas Niebuhr

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