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Stadt muss neuen Betreiber für Langenort suchen

Seehafen/Langenort Stadt muss neuen Betreiber für Langenort suchen

Flüchtlingsunterkunft im alten DSR-Haus nicht fertig

Seehafen/Langenort. Weil sich der Umbau des ehemaligen DSRGebäudes in Langenort zu einer Flüchtlingsunterkunft weiter hinzieht, muss sich die Stadt nun einen neuen Betreiber suchen. Denn der Verein „Ökohaus“, der diese Aufgabe übernehmen sollte, ist abgesprungen. Das bestätigte der zuständige Rostocker Sozialsenator Steffen Bockhahn (Linke) der OZ.

Das Problem: Ursprünglich sollte das „Ökohaus“ die Betreuung der Flüchtlinge in Langenort bereits Mitte Juni übernehmen. „Doch das Gebäude ist noch immer nicht bezugsfertig“, sagt Bockhahn. Zwei Mal musste die Stadt den Verein anschreiben – mit der Frage, ob sein Angebot auch einige Zeit später noch Bestand habe: „Beim ersten Mal haben wir ,Ja’ gesagt, doch die zweite Verlängerung konnten wir nicht mehr mitmachen“, so Sven Meister vom „Ökohaus“. Gerüchte, wonach sich der Verein verkalkuliert habe, weist er zurück: „Wir sind seit 19 Jahren in der Betreuung von Migranten aktiv. Außerdem haben wir keinen Wasserkopf, den wir mitfinanzieren müssen.“ Der Grund sei ein anderer: „Wir haben qualifiziertes Personal für die Aufgabe in Langenort gesucht. Doch diese Fachkräfte können wir nicht länger hinhalten.“ Auch Senator Bockhahn sieht die Schuld an dem Dilemma beim Eigentümer des DSR-Gebäudes: „Der trödelt beim Umbau.“ Frühestens Ende August soll das Objekt bezugsfertig sein. Die Stadt muss einen neuen Betreiber suchen.

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