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Stadt plant Fonds für Spielplätze

Rostock Stadt plant Fonds für Spielplätze

Investoren sollen zahlen, wenn sie bei ihren Bauvorhaben in Rostock keine Spielflächen schaffen. Das Geld soll dann in öffentliche Anlagen fließen.

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Ida (8, v. l.), Jule (8) und Emma (7) spielen gern auf dem Spielplatz am Gerberbruch. Angebote für Kleinkinder jedoch fehlen in der Innenstadt, sagen Eltern.

Quelle: Ove Arscholl

Rostock. Die Hansestadt Rostock will Investoren künftig zur Kasse bitten, wenn sie nicht ihrer Pflicht nachkommen und genügend Spielflächen für Kleinkinder schaffen. Das kündigt Bausenator Holger Matthäus (Grüne) an. Ihm schwebt eine Art Fonds zu Bau und Pflege von öffentlichen Spielplätzen vor. Die Idee müsse noch beim Land durchgesetzt werden. „Es ist schwierig, aber wir sind dabei, es zu lösen“, sagt Matthäus.

Hintergrund: Die Landesbauordnung sieht bei einem Neubau mit mehr als drei Wohnungen vor, dass entsprechend der Quadratmeterzahl Spielflächen für Null- bis Sechsjährige eingerichtet werden müssen. In der Innenstadt sei das laut Matthäus aber nur schwer umsetzbar. „Was bringt es, wenn der Spielplatz auf dem Dach oder in einem Hinterhof ohne Licht gebaut wird?“ Die Stadt lässt daher Abweichungen zu. Kritiker monieren jedoch, dass dadurch Spielflächen fehlen.

André Wornowski

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