Volltextsuche über das Angebot:

14 ° / 10 ° wolkig

Navigation:
Stadt spart bei Gleichstellung

Stadtmitte Stadt spart bei Gleichstellung

Zukünftig sollen die Stellen reduziert werden / SPD und Linke kritisieren Pläne

Stadtmitte. Rostocks Linke üben scharfe Kritik an den Plänen der Stadt, die Stelle der Gleichstellungsbeauftragten zu kürzen. „Die Linke lehnt eine Verkleinerung des Bereiches ab“, sagt die Fraktionsvorsitzende Eva Maria-Kröger. Die SPD pflichtet ihnen bei.

OZ-Bild

Zukünftig sollen die Stellen reduziert werden / SPD und Linke kritisieren Pläne

Zur Bildergalerie

„Solange Frauen immer noch bis zu 22 Prozent weniger verdienen als Männer oder berufstätige Mütter in Teilzeitarbeit festhängen, brauchen wir starke Arbeitsstrukturen, die sich für Gleichstellung engagieren“, so Kröger.

Zwei Stellen waren bis zuletzt vorgesehen, eine Viertelstelle weniger soll es künftig sein – eine volle Stelle für die Beauftragte, eine dreiviertel Assistenz. Denn „zur ordnungsgemäßen Wahrnehmung der Aufgaben im Bereich der Gleichstellung wird eine Unterstützung durch eine sachbearbeitende Stelle als notwendig erachtet, das Vorhalten einer Vollzeitstelle jedoch nicht als erforderlich angesehen“, heißt es in einer Stellungnahme des Rathauses. Zu dieser Einschätzung ist Oberbürgermeister Roland Methling durch eine Prüfung gekommen.

Die Linken kritisieren weiter: „Inzwischen gibt es ernstzunehmende Tendenzen einer rückwärtsgewandten Gleichstellung, getreu dem Motto: Noch mehr Gleichstellung benötige man nicht und nun müsse die Rolle der Frau wieder als Mutter und Partnerin betont werden.“

Auch die SPD hält von den Plänen der Verwaltung wenig: „Das Besetzen der Stelle war schon ein langer Kampf“, sagt Steffen Wandschneider, Fraktionsschef der Rostocker SPD. Es gebe noch immer gesellschaftliche Defizite. „Uns überzeugen die Pläne nicht.“

Daniel Peters (CDU) ist da diplomatischer. „Wenn der Oberbürgermeister das so einschätzt, kann man ihm auch mal vertrauen“, sagt er. Die Verwaltung habe zudem wirklich andere Schwerpunktaufgaben, so Peters.

phs

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr zum Artikel
Stralsund

Christdemokraten nur bei Direktmandaten stark

Kostenpflichtiger Inhalt mehr
Mehr aus Rostock

Vor 25 Jahren wütete vor dem Sonnenblumenhaus der Mob. Vier Tage lang flogen Steine und Brandsätze gegen Flüchtlinge, Vietnamesen und Polizeibeamte. Die Anwohner applaudierten. Der Ausnahmezustand überforderte alle – Politik, Polizei und auch die Presse.

Hier finden Sie eine Multimedia-Reportage zum Thema. mehr

Verlagshaus Rostock

Richard-Wagner-Straße 1a
18055 Rostock

Öffnungszeiten:
Montag bis Freitag
9.00 bis 18.00 Uhr

Leiter Lokalredaktion: Andreas Meyer
Telefon: 03 81 / 36 54 10
E-Mail: rostock@ostsee-zeitung.de

Städtewetter
Heute -° / -° -
- -°/-° -
- -°/-° -
RSS-Feeds

Wissen, was in Rostock und der Welt los ist

OZ-Bild
Spielen und Erholen am Neubukower Hellbach

Projekt „Stadtufer“ : Spielplatz und Fitnessgeräte stehen, Wege sind gebaut