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Stahlbauer erinnern sich an ihre besten Bauten

Neuendorf Stahlbauer erinnern sich an ihre besten Bauten

Zwei Jahrzente nach der Schließung ihres Betriebes haben sich gestern ehemalige Mitarbeiter der Rostocker Stahlbau GmbH zum ersten Mal zu einer Art „Klassentreffen“ wiedergesehen.

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Rüdiger Culmsee (73, v.l.), Enno Voß (75) und Herbert Marcinkowski (74) freuen sich über das Wiedersehen.

Neuendorf. Zwei Jahrzente nach der Schließung ihres Betriebes haben sich gestern ehemalige Mitarbeiter der Rostocker Stahlbau GmbH zum ersten Mal zu einer Art „Klassentreffen“ wiedergesehen. Die knapp 45 Gäste schwelgten gemeinsam in alten Erinnerungen an 37 Jahre Unternehmensgeschichte. Enno Voß (75) war einer der damaligen Gründungsmitglieder und hat dieses Treffen der ehemaligen Kollegen organisiert.

Der damalige Werkstattleiter fand, dass es höchste Zeit für dieses Treffen war, weil sich viele Jahre lang nicht gesehen haben. Voß hatte mit dieser Einladung einige seiner Kollegen sehr überrascht.

„Ich hatte überhaupt nicht mit dieser Einladung gerechnet, und mich überrascht auch, dass heute so viele hier sind“, so Hans-Hermann Arend (78), der in der Chefetage des Unternehmens tätig war. 1958 wurde das Unternehmen zunächst einmal von fünf Mitgliedern gegründet. Aber im Laufe der Zeit beschäftigte das Unternehmen, das in Neu Roggentin seinen Sitz hatte, bis zu 70 Mitarbeiter. Darunter zählten zahlreiche Konstrukteure, Monteure, Tischler und selbstverständlich auch Stahlbauer.

Die Rostocker Stahlbau GmbH hat an zahlreichen Gebäuden der Hansestadt mitgearbeitet. Sie war unter anderem am Bau der Rostocker Stadthalle, des Gebäudes der OZ und des Beckens des Überseehafens beteiligt. Auch in Neubrandenburg war sie tätig, dort baute sie an der Marienkirche mit. Das Unternehmen hatte ebenfalls Aufträge im Irak oder in Syrien, wo sie Hallen aufgebaut haben.

„Wir waren das einzige Unternehmen im Norden, das eine Stahlproduktion hatte“, erklärt Enno Voß den damaligen Erfolg.

Von Lina Wüstenberg

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