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Star-Designer Rath macht die Eisrevue bunt

Holiday on Ice: Neue Show mit glitzernden Kostümen ab Dezember in Rostock Star-Designer Rath macht die Eisrevue bunt

TV-Modemacher kann sich bei der neuen Show austoben / „Time“ dreht sich um die schönsten Augenblicke im Leben

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Modedesigner Thomas Rath plaudert mit Stadthallenchefin Petra Burmeister (l.) und Verkaufsleiterin Christina Stresing-Schuberth.

Quelle: Fotos: Ove Arscholl

Hamburg/Rostock. In elf Wochen präsentieren die Stadthalle Rostock und die OSTSEE-ZEITUNG die neue Show der Eisrevue „Holiday on Ice“. Gestern sind Stadthallen-Chefin Petra Burmeister und Verkaufsleiterin Christina Stresing-Schuberth nach Hamburg gefahren, um mehr über das Konzept von „Time“ zu erfahren.

OZ-Bild

TV-Modemacher kann sich bei der neuen Show austoben / „Time“ dreht sich um die schönsten Augenblicke im Leben

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„Es geht vor allem um die Verbindung von Musik mit bestimmten Situationen im Leben“, erklärt Produzent Jay Smith. Jeder kenne doch die Situation, dass man ein Lied höre und gleich an ein bestimmtes Ereignis im Leben denke, etwa den ersten Kuss oder einen längst vergangenen Familienurlaub. Christina Stresing-Schuberth fällt dazu die Titelmelodie des Films „Forrest Gump“ ein. „Die lief bei meiner Hochzeit kurz vor der Trauung“, erzählt sie. Und Petra Burmeister denkt bei „Hot Stuff“ von Donna Summer immer an ihre Jugend, als sie im damaligen Zentraljugendclubhaus dazu auf der leeren Tanzfläche getanzt hat. „Mein Mann war dort DJ, und wenn die Veranstaltungen vorbei waren, hat er oft nur für mich noch mal das Lied aufgelegt“, erinnert sie sich.

Und eben solche Assoziationen mit Musik sind es, die die Macher von „Time“ auf der Eisfläche umsetzen wollen. „Das klappt natürlich nur mit Musik, die die Leute auch wiedererkennen“, sagt Jay Smith.

Deshalb greife man in diesem Jahr auf Original-Lieder statt Eigenkompositionen zurück. „Wir wollen erreichen, dass das Publikum sich selbst auf dem Eis wiedererkennt.“

In drei Wochen beginnen die ersten Proben. Mit dabei sein wird auch wieder Eiskunstläuferin Annette Dytrt. Für die bunten Kostüme sorgt in diesem Jahr der aus dem Fernsehen bekannte Modedesigner Thomas Rath, der „edgy“ und „contemporary“ Kreationen verspricht. Was das bedeutet? „Edgy“ heißt kantig, rockig – in der Modesprache bedeutet das, dass man mit Kontrasten spielt. Und Contemporary ist ,im Hier und Jetzt’ – einfach, wie auch in der Kunst, zeitgenössisch“, erklärt Rath den Damen von der Stadthalle im Gespräch. Er selbst trägt dabei einen „contemporary“ Hut. „Schade, dass wir keine Hüte dabei haben“, sagt Petra Burmeister beim gemeinsamen Fototermin. Doch Rath erwidert: „Ihr braucht keine Hüte, ihr habt ja Haare“, und lacht. „Er ist freundlich und sympathisch“, sagt Christina Stresing-Schuberth, „und sicher eine Bereicherung für die Show“.

Tickets bei der OZ

„Time“ ist siebenmal in der Stadthalle zu sehen: Donnerstag, 1. Dezember, (19 Uhr), Freitag, 2. Dezember, (16.30 und 20 Uhr), Samstag und Sonntag, 3./4. Dezember, (14 und 17.30 Uhr).

Karten gibt es im OZ-Service-Center, Richard-Wagner-Str. 1a von 30,90 bis 70,90 Euro. 20 Prozent Abo-Rabatt für die Premiere und die Vorstellungen am Freitag 20 Uhr und Sonntag 17.30

Uhr. Kinder bis 15 ermäßigt.

DREI FRAGEN AN...

1Was war Ihre erste Begegnung mit Holiday on Ice? Meine Oma hat mich immer mitgeschleppt und ich fand es toll. Ich war irgendwie schon als Kind Modedesigner – ich wollte immer schon die Barbies anziehen. Und das war dann für mich ein jährlicher Termin mit der Familie.

2Und jetzt sind Sie geschäftlich mit der Revue verbunden. Wie kam es dazu? Wie das manchmal so ist – es kam ein Anruf: „Holiday on Ice hier, können Sie sich vorstellen, dass sie die Outfits für die nächste Show machen?“ Und ich habe sofort Ja gesagt, obwohl mein Terminkalender schon ziemlich voll war. Aber egal, das ist mir eine Herzensangelegenheit.

3Ist das anders, als wenn man normale Mode entwirft? Ja, es ist wirklich anders. Wenn ich eine normale Kollektion für den Einzelhandel mache, dann habe ich natürlich die Verkäuflichkeit und den Preis im Blick. Und jetzt kann ich machen, was ich will. Es muss „sparkling“ sein, es muss Glamour sein. Es muss alles das beinhalten, was eben auf dem Eis schön ausschaut. Aber wir haben eben auch Eis – das Ganze muss also Wasser abkönnen. Außerdem müssen die Mädchen sich schnell umziehen können, also arbeiten wir viel mit Klettverschlüssen, die aber immer so hässlich sind. Deshalb muss ich die abcovern mit irgendwelchen Bändern. Es ist eine Riesenherausforderung, aber das macht ganz viel Spaß.

Ove Arscholl

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