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Stark wie Obelix: 270 Rostocker fahren zu Studenten-Olympiade

Stadtmitte Stark wie Obelix: 270 Rostocker fahren zu Studenten-Olympiade

Angehende Mediziner messen sich in verschiedenen Kategorien bei Meisterschaften in Thüringen / Rostocker nehmen als Gallier verkleidet teil / 15 000 Besucher insgesamt

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Es lohnt sich jedes Jahr, sich Zeit für die Meisterschaften zu nehmen.“Christopher Mühlenhoff (25), Medizin

Stadtmitte. Drei Tage lang Gallier sein: Ab Donnerstag schlüpfen 270 Studierende der Universität Rostock in die Rollen von Asterix und Obelix. Grund dafür sind die Medimeisterschaften, die auf dem Flugplatz Obermehler (Thüringen) stattfinden. Schon seit 2002 treten angehende Mediziner aus Deutschland und dem Ausland in einem Wettkampf gegeneinander an.

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Angehende Mediziner messen sich in verschiedenen Kategorien bei Meisterschaften in Thüringen / Rostocker nehmen als Gallier verkleidet teil / 15 000 Besucher insgesamt

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Jährlich wachsender Andrang auf Meisterschaften

270 Studierende der Rostocker Universität werden am Wochenende auf dem Flugplatz Obermehler in Thüringen zelten und feiern.

Früher fanden die Medimeisterschaften auf einem der verschiedenen Uni-Gelände statt. Seit 2013 ist die Veranstaltung jedoch zu groß dafür.

39 Universitäten aus Deutschland und dem Ausland sind insgesamt in diesem Jahr vertreten.

„Ursprünglich begann alles nur mit Fußball und wenigen hundert Besuchern“, sagt Christopher Mühlenhoff aus dem Rostocker Organisationsteam. Mittlerweile nehmen knapp 15000 Studenten teil, und es gibt unterschiedliche Kategorien, in denen um den Sieg gekämpft wird. „Relativ neu ist beispielsweise, dass alle Universitäten ein Musikvideo im Vorhinein produzieren müssen“, erklärt Mühlenhoff. Das stehe jeweils unter einem selbst gewählten Motto. Die Rostocker entschieden sich in diesem Jahr für die Gallier.

„Bei der Produktion des Liedes und dem dazugehörigen Video haben alle mitgewirkt, die Lust darauf hatten“, erzählt Medizinstudent Max Manthey. Ein bisschen professionelle Unterstützung kam von den 24/7 Studios aus Rostock. „Schon im vergangenen Jahr haben wir zusammengearbeitet.“ Künstler Konrad Maschke rappte damals einen Teil des Liedes. „Mittlerweile sind wir Freunde geworden und er half diesmal beim Schreiben der Texte“, so Manthey.

Um Freundschaften gehe es auch bei den Meisterschaften. „Natürlich wollen alle Studierenden ihre Unis so gut es geht repräsentieren und gewinnen“, erzählt Moritz Arndt, der ebenfalls an der Organisation beteiligt war. Dennoch sei das Wichtigste das Miteinander. „Die Veranstaltung ist wie ein riesiges Klassentreffen.“ Das sehen seine zwei Kollegen genauso. „Auch wenn mein Studium es nächstes Jahr eigentlich nicht erlaubt zu fahren, werde ich mir die Zeit dafür nehmen“, so Mühlenhoff. „Es lohnt sich einfach immer“, bestätigt Manthey. Auch wenn die Organisation manchmal sehr aufwändig wäre.

Bei den Medimeisterschaften läuft alles durch die Studierenden selbst. „Finanziert werden wir mit Hilfe der Fachschaft Medizin“, sagt Mühlenhoff. Verschiedene Projekte erhalten immer einen gewissen Anteil des zur Verfügung stehenden Geldes. „Das kommt hauptsächlich von Partys.“ Außerdem haben die angehenden Mediziner in diesem Jahr eine große Blutspendeaktion gestartet. „Die Aufwandsentschädigung dafür wanderte in den Geldtopf für die Meisterschaften“, erklärt Mühlenhoff.

Toll sei, dass das Interesse an der Veranstaltung stetig wachse. „Ungefähr 70 Personen mehr sind in diesem Jahr dabei“, sagt Moritz Arndt. Der Zuwachs im Jahr zuvor sah ähnlich aus. Positiv darauf wirke, dass seit zwei Jahren auch Besucher anderer Studiengänge gern gesehen sind. „Das war nicht immer so“, erzählt Mühlenhoff. Hinzu komme, dass sich das Spektakel immer mehr zu einer Art Festival entwickle. „Ab 22 Uhr legen DJs auf drei verschiedenen Bühnen auf.“

Pauline Rabe

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