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Strahlende Gesichter zur Schuleröffnung

TESCHENDORF Strahlende Gesichter zur Schuleröffnung

Für knapp 6,1 Millionen Euro sind in Broderstorf ein Schulgebäude und eine Turnhalle gebaut worden

Teschendorf. Feiern statt pauken: An Unterricht ist gestern in der Schule an der Carbäk nicht zu denken gewesen. Die knapp 220 Mädchen und Jungen konnten nun offiziell ihre neuen Klassenräume in Beschlag nehmen. Für sie gab es außerdem Eis, eine Hüpfburg und eine Bastelstraße. Seit 2013 wurde das Großprojekt an der Bundesstraße 110 geplant und daran gewerkelt.

„Jetzt ist der Tag gekommen, auf den alle so sehnsüchtig gewartet haben“, sagt Schulleiter Volker Käning (59).

Stolz führt er durch die neuen Räume. Jede der elf Klassen hat jetzt ihr eigenes Klassenzimmer, inklusive Garderobe. Für die Fächer Musik, Kunst, Sachkunde und Werken wurden zudem spezielle Bereiche eingerichtet. Besonders erfreut ist er über die Technik, die fast überall installiert wurde. Allen voran die interaktiven Boards, die die traditionellen Tafeln ersetzt haben. Lehrerin Karin Kupper (46) demonstriert den Eltern, wie so ein multimedialer Unterricht in ihrer Schule aussieht. Statt mit Kreide schreibt sie mit ihrem Finger an die Tafel. „Auch wenn es passend zu einem Thema ein Video im Internet gibt, können wir es über einen Beamer an der Tafel projizieren“, sagt sie.

Beeindruckt zeigt sich der Schulleiter auch vom Foyer des Gebäudes. „Tagsüber kann man mit einer verstellbaren Wand den Bereich in zwei Teile trennen. Wenn wir aber größere Veranstaltungen wie heute haben, oder etwa eine Theateraufführung, ziehen wir die Wand wieder auf“, sagt Volker Käning. Von dort geht der Blick auf das sogenannte „Theatrium“ – eine Veranstaltungsfläche. „Das haben wir auch ganz bewusst so gestaltet. Wir wollten die vorhandenen Räume optimal nutzbar machen. Das ist uns gelungen“, meint Hendrik Haß, Architekt bei der aib-Bauplanung Nord. Ebenso, dass Bauzeit wie -kosten eingehalten worden sind. „Das haben wir nur durch die gute Zusammenarbeit mit dem Amt und den Fachbereichen geschafft“, so aib-Geschäftsführer Mario Wiefel.

Mit dem neuen Haus sind auch die Erinnerungen vergangener Tage schnell verschwunden. „Die Schule war katastrophal, alt und muchtig“, fasst der Schulleiter die Situation vor dem Neubau zusammen. 1960 wurde die alte Schule gebaut. In den folgenden Jahrzehnten wurden immer wieder Gebäudeteile angebaut. „Nicht eines der Häuser war erhaltenswert. Dies hat auch eine Machbarkeitsstudie ergeben, die damals in Auftrag gegeben wurde“, berichtet Käning.

Mathias Otto

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