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Strahlende Kinderaugen beim Zuckerfest

Toitenwinkel Strahlende Kinderaugen beim Zuckerfest

Traditionelles Fest zum Ende des Fastenmonats Ramadan erstmals im T’winkelhus gefeiert

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Zuckerwatte und Kinderschminken: Waleria (links) und Aleksandra (rechts) sind mit ihrer Oma beim Zuckerfest.

Quelle: Foto: Lea-Marie Kenzler

Toitenwinkel. Mamoi, Kato und Naaem stehen auf dem interkulturellen Buffet im Stadtteil- und Begegnungszentrum (SBZ) Toitenwinkel. Die Kinder sind voller Freude beim Anblick der vielen Köstlichkeiten. Hinter den Namen verbirgt sich arabisches Gebäck mit Pistazien, Datteln und süßem Teig. Etwa 200 Menschen sind gekommen, um zum ersten Mal das Zuckerfest im T’winkelhus zu feiern. Denn das ist ein Stück arabische Kultur: Zum Ende des Fastenmonats Ramadan wird bei einem Fest traditionell mit der ganzen Familie gefeiert.

„Mit der Veranstaltung wünschen wir uns, Barrieren abzubauen und ein buntes Miteinander in Toitenwinkel zu fördern“, erklärt Cindy Kirschnick vom SBZ. „Das haben sich auch viele syrische Familien gewünscht“, sagt sie. Dass das gut ankommt, zeigen die vielen Besucher des Festes. „Wir wollen auch den Kindern das Lächeln zurückzaubern, denn die hatten es oft am schwersten“, so Kirschnick. Ob Hüpfburg, Glücksrad, Karussell, Spielstraße oder Kinderschminken – die Angebote für die Kleinen sind vielfältig.

Auch Najm (16) ist mit seinen Freunden da. „Ich lebe hier seit über einem Jahr. Es ist schön, dass das Fest nach dem Ramadan auch in meiner neuen Heimat Anerkennung findet“, sagt der Schüler in fließendem Deutsch. „Es ist eine tolle Atmosphäre“, findet auch Tatjiana Pastukkova.

Das interkulturelle Buffet ist gefüllt mit arabischen Spezialitäten, die die Gäste selbst mitgebracht haben. Auch Amira Saranek hat etwas vorbereitet. „Es ist ein sehr gelungenes Fest, ich fühle mich wohl“, sagt sie. Ein weiterer Höhepunkt ist die Scheck-Übergabe der Ostsee-Sparkasse. 600 Euro fließen nun in ein Projekt zur Kunstausstellung im SBZ.

Und als das Fest noch gar nicht zu Ende ist, entstehen schon neue Ideen. „Es gibt ein syrisches Fußballteam, aber zu wenig Trainer“, sagt Bundestagsabgeordneter Peter Stein. „Die jungen Erwachsenen selbst zum Fußball-Coach zu machen, das würde auch Integration fördern“, so Stein.

lmk

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