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Strandkörbe für das Reformations-Fest

KÜHLUNGSBORN Strandkörbe für das Reformations-Fest

Noch gibt es den Reformations-Strandkorb nur im Modellbau-Format. Doch wenn das Projekt der Nordkirche umgesetzt ist, werden vom 20.

Kühlungsborn. Noch gibt es den Reformations-Strandkorb nur im Modellbau-Format. Doch wenn das Projekt der Nordkirche umgesetzt ist, werden vom 20. Mai bis 10. September 2017 – zur Weltausstellung „Reformation“ in der Lutherstadt Wittenberg in Sachsen-Anhalt – 30 bis 50 Strandkörbe für die Strände der Nord- und Ostsee werben.

Sie sollen „nationale und internationale Gäste einladen, in den Norden zu reisen und die Schätze der Reformation kennenzulernen“, erklärt Andreas Tietze, Präses der Landessynode der Nordkirche.

Jetzt hat die Nordkirche ihr Projekt zur Weltausstellung am Strand von Kühlungsborn vorgestellt. „Kirche und Tourismus – dieses Thema gewinnt immer mehr an Bedeutung. Gerade unsere evangelische Kirchengemeinde in Kühlungsborn tut wirklich viel für die Urlauber. Es war für mich sofort klar, dass wir dabei sein würden“, erklärt Touristik-Chef Ulrich Langer.

Die für Besucher immer geöffnete historische Kirche in der Schlossstraße, die vielen Sommerkonzerte, der Seebrückengottesdienst, die Aktivitäten bei der Urlauberseelsorge: „Die Kirche ist für uns ein guter Partner“, so Langer.

Am 31. Oktober 1517 nagelte der Mönch Martin Luther an das Tor der Schlosskirche zu Wittenberg ein Papier mit 95 Thesen, in denen er Missstände in der damaligen katholischen Kirche anprangerte. Es war die Geburtsstunde der evangelischen Kirche. Sie feiert das 500. Jubiläum der Reformation im kommenden Jahr mit vielen Aktivitäten. Zur Weltausstellung „Reformation“ in Wittenberg werden rund 1,5 Millionen Besucher erwartet.

Ulrich Schmidt von der Nordkirche erläutert, dass jeder der Strandkörbe von einem Urlaubsort oder einer touristischen Einrichtung gesponsert werden soll. Das kostet pro Korb rund 1900 Euro. Die Nordkirche sorgt für die Herstellung und das einheitliche Design der Körbe und die Platzierung in Wittenberg – auf dem Marktplatz, vor großen Kirchen, auf dem Ausstellungsgelände. Neben dem Logo „Reformation 500+“ und dem Hinweis auf die Nordkirche wird jeder Korb auch das Logo des touristischen Partners tragen, der ihn finanziert hat. Die Aktion wird durchgeführt, wenn es Sponsoren für wenigstens 25 Strandkörbe gibt. „Wir sind auf einem guten Weg. Kühlungsborns Touristik-Service war der erste Sponsor. Aber es gibt auch positive Signale aus Warnemünde, von Rügen und Usedom und aus Schleswig-Holstein“, so Präses Tietze. Im Bereich der Nordkirche mit Schleswig-Holstein, Hamburg und Mecklenburg-Vorpommern verbringen jedes Jahr 30 Millionen Menschen ihren Urlaub.

Nach den Feiern sollen die Strandkörbe in die Orte gebracht werden, die sie gesponsert haben. Kühlungsborns Pastor Matthias Borchert freut sich darauf. „Wir haben schon jetzt einen Strandkorb nahe der Seebrücke, der ganz schnell zum Anlaufpunkt für die Urlauberseelsorge geworden ist. Ein zweiter Strandkorb wäre sehr nützlich“, sagt Borchert.

Lutz Werner

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Kühlungsborn
Dr. Andreas Tietz (r.), Präses der Landessynode der Nordkirche, und Ulrich Schmidt, zuständig für das Sachgebiet Kirche in Freizeit und Tourismus, stellten das Projekt „Reformations-Strandkorb“ gestern in Kühlungsborn vor.

500-Jahr-Jubiläum: Kühlungsborns Touristik-Service ist der erste Sponsor für die Aktion der Nordkirche. Bis zur 50 Strandkörbe sollen zur Weltausstellung „Reformation“ in Wittenberg im kommenden Jahr für Urlaub im Norden werben.

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