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Studenten pilgern zum Campus-Tag

Kröpeliner-Tor-Vorstadt Studenten pilgern zum Campus-Tag

Die Universität Rostock und lokale Organisationen verteilten gestern alle nötigen Informationen rund ums Studium

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Die Medizinstudentinnen Nina Neuse (19) und Marlene Kolschewski (19) sind auf der Jagd nach kostenlosen Kugelschreibern

Kröpeliner-Tor-Vorstadt. Wie finanziere ich mein Studium? An wen kann ich mich wenden, wenn ich Hilfe bei der Studiumsbewältigung brauche? Oder einfach: Wie erstelle ich meinen Stundenplan? Diese und viele weitere Fragen beschäftigen derzeit Rostocks Studienanfänger. Rund um den größten Hörsaal der Universität Rostock, dem Audimax, konnten sich am gestrigen Campus-Tag Studenten aller Fachrichtungen und Semester über Krankenkassen, den Allgemeinen Studierendenausschuss (ASTA), Bibliotheken und Freizeitangebote informieren und Werbegeschenke abstauben.

 

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Nicolas Kraus (20) und Marcel Herrmann (21) suchen Sportkurse

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Stephanie Moll (22) ist bereits das dritte Mal beim Campus-Tag der Uni

Dies lockt auch Jakob Müller auf den Campus. „Ich brauche dringend neue Kugelschreiber und hier kann ich mich für das kommende Semester eindecken“, erklärt der 18-Jährige. Ursprünglich komme er aus Demmin, einer Kleinstadt im östlichen Zentrum Mecklenburg-Vorpommerns. Nach Rostock habe ihn das Meer gelockt.

Auch Nina Neuse und Marlene Kolschewski sind auf der Jagd nach Kugelschreibern. Mehr aber interessieren sich die beiden Freundinnen für die Info-Stände. „Hier kann man viele nette Leute kennenlernen und man erfährt, was für Organisationen hier tätig sind“, erzählt Neuse. Die gebürtige Essenerin genießt es in Rostock zu leben. „Mir war es sehr wichtig in einer Stadt zu wohnen, in der ich alles mit dem Fahrrad erreichen kann. Außerdem ist hier alles persönlicher.“ Ihre Freundin ergänzt: „Ich komme aus Berlin. Es ist eine schöne Abwechslung, dass hier alles so nah ist. Es ist richtig süß“.

Nicolas Kraus ist seit wenigen Wochen in der Hansestadt und froh, eine Bleibe gefunden zu haben: „Die Wohnungssuche war sehr stressig und schwieriger als gedacht.“ Jetzt möchte der 20-Jährige erst einmal das Freizeitangebot Rostocks erkunden und einen Ausgleich zum stressigen Studienalltag finden. Der Rugby-Kurs könnte dabei Aushilfe schaffen.

Dass der Campus-Tag nicht nur etwas für Neuankömmlinge ist, bestätigt Stephanie Moll. Die 22-Jährige studiert im siebten Semester Medizin und besucht jedes Jahr die Stände vor dem Audimax. „Im ersten Semester habe ich hier viele nützliche Informationen zum Auslandssemester erhalten, heute möchte ich nur viele gratis Beutel sammeln“, berichtet Moll. Wie ihr geht es auch Lara Stolte. Die Masterstudentin hat bereits ein Semester in den USA verbracht. „Der Campus-Tag ist ein guter Anlaufpunkt für alle, um die richtigen Organisationen kennenzulernen“.

sg

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