Volltextsuche über das Angebot:

4 ° / 1 ° Schneeregen

Navigation:
Studentenwerk plant Neubau von zwei Wohnheimen

Kröpeliner-Tor-Vorstadt Studentenwerk plant Neubau von zwei Wohnheimen

Große Wohnungsnot: 650 Heimplätze fehlen in Rostock / Vor allem ausländische Studenten suchen eine Bleibe

Voriger Artikel
Unternehmen sollen mehr in Klimaschutz investieren
Nächster Artikel
„Schläge mit flacher Hand“: Vorwürfe gegen JVA

In der alten Orthopädie (Ulmenstraße) sollen nach Plänen des Studentenwerkes eine neue Mensa und Wohnheimplätze entstehen. FOTO: UNI/THOMAS RAHR

Kröpeliner-Tor-Vorstadt. Das Winter-Semester an der Universität ist schon sechs Wochen alt, doch etwa 60 Studierende, überwiegend aus dem Ausland, haben noch keine angemessene Bleibe. „Uns fehlen in Rostock 650 Wohnheimplätze“, sagt der neue Geschäftsführer des Studentenwerkes, Kai Hörig. Zehn Prozent der Studenten erhalten einen Wohnheimplatz durch das Studentenwerk. „Das ist zu wenig“, beklagt Hörig. Der Rostocker Wohnungsmarkt sei dicht.

Besonders ausländische Studenten, erstmals sind es über 1000, hätten es auch wegen der Sprachbarriere schwer, eine Unterkunft zu finden. „Die meisten haben weniger Geld zur Verfügung, und auf dem freien Markt werden Bürgschaften eingefordert, die gerade ausländische Studenten nicht beibringen können“, erklärt Hörig. „Die ausländischen Studierenden brauchen unsere besondere Unterstützung, da sie weniger vernetzt sind“, betont auch Uni-Rektor Prof. Wolfgang Schareck. Er sei dem Studentenwerk, der Stadt und besonders der Wohnungsgesellschaft Wiro dankbar für das partnerschaftliche Zusammenwirken, damit die prekäre Wohnungsnot möglichst rasch gelöst werden könne. Derzeit suchen Hochschulleitung, Asta, Studentenwerk und Auslandsamt Notlösungen.

Wiro-Sprecher Carsten Klehn erklärt: „Unsere Wohnungen sind das ganze Jahr über gefragt. Vor dem Beginn eines Semesters steigt die Nachfrage spürbar an.“ Eine Herausforderung sei derzeit der geringe Leerstand im Wiro-Bestand, der unter 1,2 Prozent liege.

Die Wiro habe vier Wohnungen für acht Studierende angeboten, sagt Hörig. „Die Nachfrage dafür ist aber sehr gering.“ Hörig vermutet, weil der Wohnraum nicht möbliert sei und die übliche geforderte Bonitätsprüfung insbesondere für die ausländischen Studierenden eine Hürde darstelle.

Das Studentenwerk organisiert zunächst bis Jahresende einen täglichen Shuttle nach Wismar. Dort gibt es ein paar freie Plätze im Studentenwohnheim. „Aber das kann eben nur eine Notlösung sein“, so Hörig. „Wir müssen bauen.“

Das Studentenwerk peilt eine Versorgungsquote mit Wohnheimplätzen von 15 Prozent an, was einen Investitionsbedarf von rund 40 Millionen Euro bedeute. „Das geht nur mit ausreichend Investitionszuschüssen durch das Land“, so Hörig. Zwei Projekte für Wohnheime in der Max-Planck-Straße und in der Ulmenstraße und eine neue Mensa sind in Planung. So würden 170 Wohnheimplätze entstehen.

OZ

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr zum Artikel
Wembley-Helden und Pechvögel

Beim Supercup bekam Carlo Ancelotti schon einmal einen Vorgeschmack auf die attraktivste Paarung der jüngsten Bundesliga-Vergangenheit. Es sind die Meister der vergangenen sieben Jahre - und packende Duelle gab es zuletzt reichlich.

mehr
Mehr aus Rostock

Vor 25 Jahren wütete vor dem Sonnenblumenhaus der Mob. Vier Tage lang flogen Steine und Brandsätze gegen Flüchtlinge, Vietnamesen und Polizeibeamte. Die Anwohner applaudierten. Der Ausnahmezustand überforderte alle – Politik, Polizei und auch die Presse.

Hier finden Sie eine Multimedia-Reportage zum Thema. mehr

Benjamin Barz ? Ostsee-Zeitung Hilfe Aktion Wohltaetigkeit Teaser der den User auf die Seite "Helfen bringt Freude" führen soll image/svg+xml Image Teaser „Helfen bringt Freude“ 2015-11-30 de Aktion Helfen bringt Freude Seit 27 Jahren engagieren sich unsere Leser zusammen mit der OZ für sozial schwache Familien, Kinder sowie gemeinnützige Projekte in Mecklenburg-Vorpommern. Wie Sie in diesem Jahr helfen können, erfahren Sie hier.
Verlagshaus Rostock

Richard-Wagner-Straße 1a
18055 Rostock

Öffnungszeiten:
Montag bis Freitag
9.00 bis 18.00 Uhr

Leiter Lokalredaktion: Andreas Meyer
Telefon: 03 81 / 36 54 10
E-Mail: rostock@ostsee-zeitung.de

Städtewetter
Heute -° / -° -
- -°/-° -
- -°/-° -
RSS-Feeds

Wissen, was in Rostock und der Welt los ist

OZ-Bild
Viel Gefühl: Matthias Schweighöfer in der Stadthalle

Der Musiker und Schauspieler bot vor 1700 Zuschauern in Rostock mit seiner Band sehr sanften deutschen Pop, veredelt auch durch elektronische Klänge.