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Studie: Viele Fälle - geringere Sterblichkeit

Hansaviertel Studie: Viele Fälle - geringere Sterblichkeit

Untersuchung am Beispiel von Pankreas-OPs / Patienten profitieren von Regelung zur Eingriffszahl

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Weil die Zahlen zur Sterblichkeit unter der international geltenden Schwelle liegen, ist die Unimedizin Rostock als Kompetenzzentrum für chirurgische Erkrankungen des Pankreas zertifiziert.

Quelle: Unimedizin Rostock

Hansaviertel. Komplexe Eingriffe an der Bauchspeicheldrüse sollten nur noch an Kliniken mit ausreichenden Fallzahlen, Erfahrung und Ausstattung erfolgen. Das kann Leben retten. So lautet das Fazit einer Studie, die Chirurgen der Universitätsmedizin Rostock gemeinsam mit der Krankenkasse AOK unternommen haben. Die Untersuchung legt das erste Mal für das Gesundheitswesen in Deutschland fundierte Ergebnisse über die Qualität von Pankreas-Operationen vor.

Sie stützt sich auf eine große Fallmenge; die Beobachtungen gingen außerdem ein ganzes Jahr über den Krankenhausaufenthalt der Patienten hinaus und nahmen die Sterblichkeit in den Blick. 2006 hat der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) bestimmt, dass jede Klinik zehn Eingriffe am Pankreas pro Jahr vorweisen muss. Doch nur 51 Prozent aller Häuser, die Bauchspeicheldrüsen-Operationen erbringen, erfüllen diese Mindestfallzahl heute. Damit ist die gewünschte Qualitätssicherung nicht gewährleistet. Die Autoren der Studie werteten die Operationsverläufe von etwa 10 000 AOK-Patienten in 683 Krankenhäusern aus. Sie untersuchten die Zahl der Verstorbenen in Abhängigkeit von der Zahl der Pankreas-Eingriffe, die am jeweiligen Haus vorgenommen wurden. Ergebnis: Je höher die Fallzahl in einer Klinik lag, desto besser fielen die Ergebnisse aus, das heißt, die Sterblichkeit lag weit unter der anderer Häuser mit weniger Erfahrung. „Übung macht tatsächlich den Meister!“, sagt Dr. Guido Alsfasser, Facharzt für Chirurgie an der Universitätsmedizin Rostock, der die Studie mit betreut hat.

OZ

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