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Stürmisches Foto-Spektakel am Strand

Warnemünde Stürmisches Foto-Spektakel am Strand

Bei starkem Wind sehen rund 2000 Besucher die Bildershow „Rostocker Horizonte“ in Warnemünde

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Der Großteil der Zuschauer verfolgte die Show im Sitzen.

Quelle: Fotos: Dietmar Lilienthal

Warnemünde. Viele der rund 2000 Besucher hüllen sich in Decken und schützen sich mit Kapuzen vor dem Sand, den der Wind durch die Luft wirbelt. Das Orchester der Hochschule für Musik und Theater (HMT) hat sich in einem Zelt verschanzt. Es waren keine einfachen Bedingungen bei der dritten Auflage des Foto-Spektakels „Rostocker Horizonte“ gestern Abend am Strand in Warnemünde.

OZ-Bild

Bei starkem Wind sehen rund 2000 Besucher die Bildershow „Rostocker Horizonte“ in Warnemünde

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Doch Macher, Musiker und Publikum lassen sich vom Wetter nicht beeindrucken. Die Veranstaltung wird nur etwas abgespeckt, weil später am Abend die Windstärke von sieben auf zwölf steigen soll. „Ab Windstärke zehn finden keinen öffentlichen Veranstaltungen mehr statt“, sagt Roman Klawun von der Agentur Pro Event. Die drei geplanten Shows werden in einem Stück durchgezogen. „Wir machen das jetzt typisch norddeutsch. Ohne viel Schnickschnack“, ergänzt Peter Gliem, Geschäftsführer der Hanseatischen Brauerei.

Gletscher, Sandwüsten, Wasserfälle: Insgesamt 600 Bilder von Hobbyfotografen flimmern über die 19 Quadratmeter große LED- Leinwand, während Studenten und Absolventen der HMT aus dem Zelt heraus bewegende Live- Musik spielen. Professor Benjamin Köthe hat das knapp einstündige Stück eigens für das Foto-Spektakel komponiert. „Er ist heute sogar extra aus Italien angereist“, verrät Veranstalter Klawun.

Immer wieder zücken Besucher ihr Handy, um Fotos zu machen. „Die Show ist toll gemacht. Da sind richtig schöne Bilder dabei“, sagt Anika Radziejewski aus Evershagen. Nur die Leinwand hätte sie etwas größer erwartet. Auch der Dierkower Andy Holtz ist beeindruckt. „Schöne Bilder. Es ist auch gut besucht, hätte ich nicht gedacht“, sagt der 22-Jährige, der selbst gerne fotografiert. „Beim letzten Unwetter vor zwei Wochen ist mir ein ganz gutes Bild gelungen“, sagt er. Holtz will es vielleicht im kommenden Jahr bei „Rostocker Horizonte“ einschicken.

Insgesamt haben sich diesmal rund 2200 Hobby-Fotografen aus ganz Deutschland an dem Wettbewerb beteiligt. Einige von ihnen waren gestern auch am Strand in Warnemünde. Eine Jury wählte aus den Einsendungen für das Foto-Spektakel die 600 besten Motive aus.

Das Siegerfoto „Seemann“schoss Perry Wunderlich aus Thüringen. Neben dem Siegerpokal erhielt er 1000 Euro. „Ich habe schon ein paar Wettbewerbe gewonnen, aber das ist der bisher höchstdotierte Preis“, sagt der 44-Jährige. Er arbeitet als Instrumentenmacher im Vogtland. Das Motiv für sein Bild hatte er im Internet entdeckt. „Ich habe es dann nachgemacht. Mein 77 Jahre alter Vater musste wie immer dafür herhalten“, sagt Wunderlich und lacht. Ihm gefällt die Atmosphäre beim Foto-Spektakel am Warnemünder Strand. „Es ist schön hier und sehr entspannt, das mag ich gerne.“

André Wornowski

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