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Sturmschaden an der Petrikirche: Spende hilft bei der Reparatur

Östliche Altstadt Sturmschaden an der Petrikirche: Spende hilft bei der Reparatur

Arbeiten am kaputten Fenster sollen bis Ende November abgeschlossen sein

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Zur Restaurierung eines Obergadenfensters wurde ein Teil der Petrikirche eingerüstet.

Quelle: Jürgen Falkenberg

Östliche Altstadt. Ein Sturm in diesem Sommer hat auch an der Rostocker Petrikirche seine Spuren hinterlassen. Vom Alten Markt aus nicht zu sehen, wurde eines der Obergadenfenster auf der Südseite herausgedrückt. Jetzt ragt ein Gerüst auf, das Fenster in luftiger Höhe ist hinter einer schützenden Plane verborgen. „Wir waren froh, dass das Fenster nicht abgestürzt ist. Nun ist die Kirchengemeinde dank einer größeren finanziellen Zuwendung in der Lage , das Fenster für insgesamt 30 000 Euro zu erneuern“, sagt Reinhard Wegener, Vorsitzender des Fördervereins Petrikirche.

Er ist optimistisch, dass die Arbeiten bis Ende November auch beendet sein werden. Bei der Begutachtung des Schadens wurde festgestellt, dass die alten Betonrippensteine und die stählerne Armierung derart marode sind, dass sie entfernt werden müssen. „250 Formsteine aus Ton mit Anschlag für die Fenster und die Windeisen zur Stabilitätserhöhung werden durch die Firma Gerullat eingebaut“, sagt die betreuende Architektin Sabine Herbert. Die Mitarbeiter der Dachdeckerei und Bau Gerullat GmbH aus Laage haben schon an vielen Kirchen in Rostock und in Mecklenburg-Vorpommern ihre Spuren hinterlassen.

„Das spitzbogige Fenster mit den alten rechteckigen Glasscheiben wird entfernt“, erklärt die Architektin die anstehenden Arbeiten. Die Glaskunstwerkstatt Tanja Schölzel aus Berlin-Mahlsdorf wird dann das neue Fenster mit Bleiverglasungen fertigen und in der Petrikirche einbauen. Nach altem Vorbild in Rautenform mit gelben Streifen am Rand. Damit ist auch das vierte Obergadenfenster gegen künftige Wetterunbilden, wie Stürme, gesichert.

Die Berliner Glaskunstwerkstatt Schölzel erhielt schon 2005 in Rostock großes Lob, als die Restaurierung von zehn Obergadenfenstern sowie von drei Chorfenstern einschließlich der Schutzverglasung in der Marienkirche abgeschlossen war.

Jürgen Falkenberg

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