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Tag der offenen Tür bei der Bundeswehr

Warnemünde Tag der offenen Tür bei der Bundeswehr

Mehr als 5000 Menschen kamen zum Marinestützpunkt nach Warnemünde, um hinter die Kulissen zu gucken

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So nahe kommt man dem Kriegsgerät nur selten. Beim Tag der Bundeswehr auf dem Marinestützpunkt in Warnemünde gab es für Groß und Klein viel zu entdecken.

Quelle: Philip Schülermann

Warnemünde. Die Bundeswehr hat sich am Sonnabend ganz volksnah gezeigt. Zum Tag der Bundeswehr kamen nach Angaben der Veranstalter weit mehr als 5000 Besucher zum Marinestützpunkt nach Warnemünde.

Normalerweise ist das Gelände der Bundeswehr in Hohe Düne gut bewacht – sich einfach mal umsehen oder in ein gepanzertes Fahrzeug krabbeln, ist nicht möglich. Anders ist das beim Tag der Bundeswehr.

Da zeigt sie ihre Ausrüstung, erklärt den Gästen, wie man ein Geschütz in Position bringt oder feuert für das Publikum Kanonen ab. Und mittendrin: Eisbuden, Fischbrötchen-Stände und Getränkewagen.

„Wir wollen der Öffentlichkeit zeigen, wie einsatzfähig wir sind“, sagt Kapitänleutnant Thomas Höfer, der den Tag in Rostock organisiert hatte. „Und wir wollen zeigen, wie viel Mensch in uns steckt“, sagt er.

Zum zweiten Mal hat die Bundeswehr ihre Stützpunkte geöffnet. Verteidigungsministerien Ursula von der Leyen hatte den Tag der offenen Tür ins Leben gerufen. Auf einer Leinwand übertrugen die Veranstalter ihre Festrede live nach Rostock.

Marcus Möhring (25) und Freundin Sindy Kirschnitzki (24) und ihre Kinder Leonie (5) und Mailo (sechs Monate) aus Erfurt verbrachten ein langes Wochenende in Rostock und besuchten den Tag der Bundeswehr. Während Leonie sich auf der Hüpfburg austoben konnte, hat ihr Vater sich am Schießsimulator versucht. Gemeinsam haben sie den Hubschrauber beobachtet, der über dem Stützpunkt kreiste und Soldaten abseilte. „Hier ist mehr los als in Erfurt“, sagt Marcus Möhring. „Und wir haben die Sonne genossen.“

„Die Leute zollen uns damit Tribut, dass sie in so großer Menge den Tag genießen“, sagt Organisator Höfer. Die Besucher konnten aktiv mitmachen – in die Fahrzeuge steigen oder Speedboot fahren. Oder sie haben sich die Arbeit der Taucher und Sanitäter erklären lassen. Wer einfach die Sonne genießen wollte, hat sich vor der Bühne platziert und bei kühlen Getränken dem Shantychor gelauscht.

„Uns war wichtig, dass nicht nur die Leute hierherfinden, die etwas mit der Bundeswehr zu tun haben“, sagt Höfer. Acht Monate Vorbereitungen steckten in der Veranstaltung.

Bis zum frühen Abend erkundeten Familien und Angehörige der Mitarbeiter das Areal am Wasser. „Ich bin sehr zufrieden“, sagt Organisator Höfer. Die Begeisterung sei in diesem Jahr größer als im Vorjahr gewesen.

Stützpunkt Hohe Düne

950 Soldaten und zivile Mitarbeiter sind im Marinestützpunkt Rostock-Hohe Düne stationiert.

4 Schnellboote haben ihren Heimathafen in Warnemünde . Hinzu kommen zwei Versorgungsschiffe sowie Boote und Fahrzeuge für den Hafenbetrieb.

5 Korvetten gehören zum Marinestützpunkt: „Braunschweig“, „Magdeburg“, „Erfurt“, „Oldenburg“ und „Ludwigshafen am Rhein“. Sie brechen regelmäßig ins Mittelmeer, zum Horn von Afrika oder zu Übungen in den Norden auf.

Philip Schülermann

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