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Tausende Gäste im Mehrgenerationenhaus

Lütten Klein Tausende Gäste im Mehrgenerationenhaus

„Rotes Haus“ in Lütten Klein ist Anlaufpunkt für Kinder und Senioren / Chefin Teuber zieht positive Bilanz

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Barbara Göttel (M.) reicht zwei Besucherinnen Kaffee. Sie arbeitet seit 2009 ehrenamtlich im Mehrgenerationenhaus in Lütten Klein.

Quelle: Foto: Ove Arscholl

Lütten Klein. Das Mehrgenerationenhaus in Lütten Klein zieht jeden Monat mehrere Tausend Besucher an. „Das Haus wird gut angenommen, worüber wir uns sehr freuen“, sagt Geschäftsführerin Ingeborg Teuber vom katholischen Trägerverein „In Via“ Rostock. Im Ortsbeirat hat Teuber die Bilanz des vergangenen Jahres vorgestellt. Demnach haben rund 5000 Erwachsene und etwa 500 Kinder das „rote Haus“ pro Monat besucht. Mehrfachzählungen seien nicht auszuschließen, falls ein Gast mehrere Angebote genutzt habe, so Teuber. Ihr Fazit: „Bei uns ist immer etwas los.

Jeder kann vorbeikommen und niemand ist umsonst hier.“ Etwa 50 Ehrenamtler und 14 Mitarbeiter gestalten das Leben in dem Haus.

Die Ortsbeiratsvorsitzende Gabriele Bolz (CDU) spricht von einer sehr positiven Bilanz. Und fordert Teuber auf: „Weiter so!“ Das Mehrgenerationenhaus, das gleichzeitig auch Stadtteil- und Begegnungszentrum ist, will Menschen jeden Alters und aller sozialen Gruppen zusammenbringen. Es organisiert Bildungs-, Freizeit-, Unterstützungs- und Kulturangebote. Das Haus schafft zudem Netzwerk- und Kooperationsstrukturen. Auch fördert es das bürgerschaftliche Engagement und die Beteiligung der Bürger. Isolation oder Ausgrenzung sollen verhindert werden.

Zum Angebot gehören Selbsthilfegruppen, Kreativstunden, Beratungen und Kurse für Bewegung oder Gesundheit. Vor allem der Sport für Senioren erfreue sich großer Beliebtheit. Es wird auch getanzt, gemalt und gezeichnet. Beim Projekt „Is(s)t aktiv“ werden durchschnittlich 22 Essen ausgegeben. Zur Integration von Migranten organisiert das Haus Familiensprachtreffs, unterstützt bei Hausaufgaben und lädt zum orientalischen Kochen ein. aw

OZ

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