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Terroranschläge: Rostocker Schüler sitzen in Brüssel fest

Rostock Terroranschläge: Rostocker Schüler sitzen in Brüssel fest

Die Schüler einer 12. Klasse der Christophorusschule (CJD) aus Rostock wollten den Abgeordneten Werner Kuhn (CDU) im EU-Parlament besuchen. Wenige hundert Meter weiter explodierte eine Bombe in der Metro.

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In der U-Bahnstation Maelbeek in Brüssel explodierte am Dienstagmorgen eine Bombe. Schüler des Rostocker Christophorusschule (CJD) und ihre Lehrerin entgingen am Dienstag den Anschlägen in der belgischen Hauptstadt.

Quelle: Olivier Hoslet

Rostock. Schüler des Rostocker Christophorusschule (CJD) und ihre Lehrerin entgingen am Dienstag den Anschlägen in der belgischen Hauptstadt Brüssel. Die Schüler einer 12. Klasse wollten den Abgeordneten Werner Kuhn (CDU) im EU-Parlament besuchen, das nur wenige hundert Meter von der U-Bahnstation Maelbeek entfernt ist, in der um 9.11 Uhr eine Bombe in einer Metro explodierte.

Nach aktuellen Angaben starben bei dem Anschlag mindestens 20 Menschen, mindestens 106 wurden verletzt. Bei weiteren Anschlägen im Flughafen Zaventem wurden etwa eine Stunde zuvor mindestens 14 Menschen getötet.

Das Treffen mit den Christophorusschülern sollte von 13 bis 14 Uhr im Parlament stattfinden. Nachdem die Lehrerin von dem Anschlägen erfahren hatte, sei die Gruppe jedoch in der Jugendherberge geblieben. „Die Lehrerin hat sehr umsichtig gehandelt“, sagte Kuhn. Schülern und Lehrern gehe es gut, sagt auch Steffen Kästner, der Leiter des Rostocker Gymnasiums.

Nach seinen Angaben sitzt die Schülergruppe – ein Französisch-Kurs aus der zwölften Klassenstufe – derzeit in Brüssel fest: „Sie kommen nicht weg. Es fahren ja keine Züge, keine Busse.“ Er hofft jedoch, dass die Klasse am Mittwoch mit dem Bus nach Deutschland zurückkehren kann. "Wir versuchen jetzt erstmal heil nach Hause zu kommen", sagte Lehrerin Uta Hildebrandt am Telefon der OZ.

Von Axel Meyer und Andreas Meyer

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