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Theaterneubau verzögert sich

Stadtmitte Theaterneubau verzögert sich

Ein Planungsbüro soll erst noch ermitteln, was für 50 Millionen Euro überhaupt möglich ist

Stadtmitte. Budget und Standort stehen fest: Für 50 Millionen Euro kann am Bussebart ein neues Theater gebaut werden. Doch was kommt hinein in das neue Haus? Das ist noch völlig offen. „Das Volkstheater hat uns seine Aufgabenstellung übermittelt, doch diese übersteigt das Budget“, sagt Sigrid Hecht, Leiterin des kommunalen Eigenbetriebs KOE. Ein Frankfurter Planungsbüro soll nun schauen, was für 50 Millionen Euro überhaupt möglich ist. Dies führe zu einem Zeitverzug von drei Monaten, sei jedoch auch im Sinne der Theaterschaffenden, so Hecht.

 

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Sigrid Hecht, KOE-Chefin

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Die Künstler hätten sich nicht in der Lage gesehen, zu sagen, an welchen Stellen sie bei ihren Vorstellungen Abstriche machen könnten, erklärt Hecht die Hintergründe. Intendant Joachim Kümmritz und sein Team hätten daher um Unterstützung gebeten. „Das Planungsbüro soll nun gemeinsam mit den Theaterschaffenden untersuchen, was wir für 50 Millionen Euro bauen können“, sagt Hecht. Das Ergebnis sei offen. Es könne am Ende auch herauskommen, dass mehr als 50 Millionen Euro für ein Theaterneubau notwendig seien, so die KOE-Chefin.

Der Vorsitzende des Ausschusses für Stadtentwicklung, Andreas Engelmann (Linke), mahnt jedoch, dass das Theater durch die Baupläne nicht zu einem Splittertheater verkommen dürfe. „Es muss am Ende herauskommen, dass wir ein Theaterneubau bekommen, der auch in 50 Jahren noch Sinn und Nutzen hat“, sagt Engelmann. Bauausschuss-Mitglied Helge Bothur (Linke) fordert, dass das Haus einem Vier-Sparten-Theater gerecht werden müsse – so wie es die Bürgerschaft beschlossen habe. aw

OZ

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