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Tierischer Namensvetter fürs 1000. Baby

Barnstorfer Wald Tierischer Namensvetter fürs 1000. Baby

Der Zoo hat ein Lama nach dem Jubiläumsbaby Pepe benannt

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Mit dem 1000. Baby zu Besuch bei den Lamas: Kerstin Hagen (v. l.), Kerstin Köller mit Pepe, Udo Nagel, Renate Fieber und Chris Müller.

Barnstorfer Wald. Große Ehrung für einen kleinen Mann gestern am Lama-Gehege im Rostocker Zoo: Der zwei Wochen alte kleine Hengst „Pepe“ durfte seinen Namensgeber „kennenlernen“. Pepe Matteo Köller wurde am Dienstag, dem 3. Mai, geboren – als 1000. Baby des Jahres im Rostocker Klinikum Südstadt. Und weil zu diesem Zeitpunkt der junge Lamahengst noch namenlos war, wurde er jetzt nach Pepe benannt. „Wir wurden gefragt, ob wir das Tier nicht auch Pepe nennen wollen“, erzählt Tierpfleger Jörg Küchenmeister. Am 26. April war das Lama als Nachwuchs von „Sandra“ und „Bernd“ auf die Welt gekommen.

 

OZ-Bild

Lama „Pepe“ kam vor zwei Wochen zur Welt. Zoo-Praktikantin Lina Vandrey und Tierpfleger Jörg Küchenmeister haben den kleinen Hengst ins Herz geschlossen. Fotos (2): Ove Arscholl

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Geburtenstarke Jahrgänge in Rostock

3250 Geburten hat das Rostocker Klinikum Südstadt im Jahr 2015 verzeichnet. 2016 sind es bereits mehr als 1000, bis Jahresende voraussichtlich mehr als 3000.

Kerstin Köller (35) aus Rostock kann nun mit ihrem kleinen Pepe ein Jahr lang den Lama-Pepe besuchen gehen, denn in Rostock erhält jede junge Mutter von der Hansestadt eine Zoo-Jahreskarte geschenkt.

„Wir haben schon seit Jahren eine entsprechende Partnerschaft mit dem Zoo“, sagt Finanzsenator Chris Müller (SPD). Gemeinsam mit Zoo-Direktor Udo Nagel hat Müller die Jahreskarte gestern an Familie Köller überreicht.

Im geburtenstarken Jahr 2015 haben insgesamt 3250 junge Eltern eine Jahreskarte erhalten. Auch 2016 hat vielversprechend begonnen. Bis Mittwoch hat das Klinikum bereits 1082 Geburten verzeichnet, darunter 24 Zwillingsgeburten. Auch ein Paar mit Drillingen ist dabei. „Wir freuen uns sehr, dass sich auch für das laufende Jahr eine Zahl von mehr als 3000 Neugeborenen abzeichnet“, sagt Müller.

„Diese Zahlen belegen eindrucksvoll die medizinische Leistungsfähigkeit und den guten Ruf, den unser städtisches Krankenhaus als Geburtsklinik bei den werdenden Eltern genießt.“ Als Kommune wolle die Hansestadt junge Menschen bei der Familiengründung unterstützen – mit guten Kitas und Schulen, mit Sport- und Gesundheitsangeboten und einem breiten Netzwerk familienunterstützender Dienstleistungen.

Zu seinem ersten Zoobesuch wurde Pepe Matteo gestern von seinen Eltern, den Klinik-Chefs Renate Fieber und Birger Birkholz sowie Oberärztin Kerstin Hagen begleitet. Seine Eltern sind mächtig stolz auf den Kleinen. „Seit der 14. Schwangerschaftswoche wussten wir, dass es ein Junge werden würde“, erzählen Kerstin und Thomas Köller. Pepe sei ihr erstes Kind und eine Bereicherung für ihr Leben, die sie sehr zufrieden und glücklich mache. „Er hält uns jetzt schon auf Trab, aber er ist auch ganz lieb und schläft gut, wenn er nah bei uns ist“, sagt Mama Kerstin. Er habe zwar bereits sein eigenes Zimmer, schlafe aber noch wohlbehütet bei seinen Eltern.

Dass Pepe das nach ihm benannte Lama auch noch bewusst kennenlernen kann, ist allerdings unwahrscheinlich, denn wenn es ein Jahr alt ist, wird es Rostock wohl verlassen. „Entweder er, oder sein Vater Bernd – jedenfalls kann nur ein Hengst auf der Anlage bleiben“, erklärt Tierpfleger Jörg Küchenmeister. „Sonst gibt es Revierkämpfe und ernsthafte Beißereien.“ Insgesamt leben im Rostocker Zoo zurzeit acht Lamas, zwei männliche und sechs weibliche Tiere. Das Lama „Pepe“ hat auch noch eine Halbschwester. „Maja“ ist ebenfalls eine Tochter von „Bernd“ und kam am 18. April zur Welt.

Janine Schumann und Ove Arscholl

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