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Top-Adresse für Kongresse: Rostock wirbt um Tagungen

Stadtmitte Top-Adresse für Kongresse: Rostock wirbt um Tagungen

Convention Bureau soll aus der Hanse- auch eine Kongress-Stadt machen

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Freuen sich auf die Zusammenarbeit: Alexander Winter (l.) vom Vorstand des Tourismusvereins, Anke Vogelsang (Leiterin des Convention Bureaus) und Rostocks Tourismus-Chef Matthias Fromm.

Quelle: Foto: André Wornowski

Stadtmitte. Das Potenzial Rostocks als Konferenzstadt ist riesig, sind sich Touristiker einig: Mit mehr als 14000 Hotelbetten sowie Stadt- und Messehalle verfüge Rostock über ausgezeichnete Voraussetzungen. Das diese nun auch mehr zum Tragen kommen – dafür soll das neue Rostock Convention Bureau (deutsch: Kongressbüro) sorgen. Rund 300000 Euro steckt die Hansestadt in die Anschubfinanzierung der zentralen Anlaufstelle für alle, die einen Kongress oder eine Tagung planen. „Das ist ein bedeutender Meilenstein“, betont Frank Martens, Vorsitzender des Tourismusvereins Rostock und Warnemünde. Er spricht von einem Wachstumsmarkt. „Davon werden alle profitieren.“ Ein wichtiger Baustein sei hier auch der geplante Umbau der Stadthalle im kommenden Sommer.

Alles aus einer Hand: Hotelzimmer, Besichtigungen, Rahmenprogramme, Shuttlebusse vom Flughafen oder andere Service-Leistungen. „Bei uns bekommen Interessenten das Rundum-sorglos-Paket frei Haus“, sagt die Leiterin und bisher einzige Mitarbeiterin des Convention Bureaus, Anke Vogelsang. Die 45-jährige Rostockerin war Managerin beim US-amerikanisches Hotelunternehmen Marriott und hat Erfahrungen mit Tagungen und Veranstaltungen.

Mit dem Slogan „Seaside Conferences & Events“ (deutsch: Konferenzen und Veranstaltungen am Meer) will Vogelsang auf die besonderen Vorzüge Rostocks aufmerksam machen. Schließlich gebe es hier eine einzigartige Kombination aus moderner Großstadt, lebendigem Seebad und dem Naturraum der Rostocker Heide. „Schon allein die Lage am Meer stellt einen nachhaltigen Wettbewerbsvorteil dar“, ist Rostocks Tourismuschef Matthias Fromm überzeugt. Und dennoch: Im bundesweiten Vergleich liegen Rostock und Mecklenburg-Vorpommern nur auf Platz 12. Das soll sich ändern. „Wir wollen Rostock in einem stark umkämpften Markt als Top-Tagungsort positionieren“, betont Fromm. Helfen soll dabei ein neuer Imagefilm und die seit gestern freigeschaltete Internetseite www.rostock-convention.de. Auch werde das Convention Bureau auf Messen werben, zum Beispiel auf der internationale Messe der Kongress-, Meeting-, Event- und Incentivebranche (Imex) in Frankfurt.

Für Rostocks Touristiker geht damit ein jahrelanger Wunsch in Erfüllung. „Einen Stand bei der Imex könnten wir uns zum Beispiel alleine nicht leisten“, sagt Radisson-Blu-Hoteldirektor Daniel Bojahr.

Es sei für den gesamten Standort wichtig, präsenter zu sein. Bojahr hofft auf größere Veranstaltungen. Auch die Stadthalle ist froh, „dass das Convention Bureau gegründet wurde“, wie Kongressmanagerin Marion Sandig-Krempin sagt. Wunderdinge sollten aber nicht erwartet werden. Die Vorplanungen für Kongresse dauern – und damit auch die Effekte des neuen Büros. „Wir sprechen schon über Kongresse im Jahr 2023“, so Sandig-Krempin.

25 Prozent beträgt etwa der Anteil von Tagungsgästen an der Hotel-

auslastung in Rostock und Warnemünde.

„Da ist noch Luft nach oben“, sagt Alexander Winter, Vorstands-

mitglied des hiesigen Tourismusvereins. Vor

allem in der Neben-

saison sollen Tagungsgäste in die Hansestadt gelockt werden.

Das Convention Bureau soll den Interessenten ein „Rund-Um-Sorglos-

Paket“ bieten und ihnen alles Organisatorische abnehmen. Zudem soll es für Rostock auf

Messen werben.

André Wornowski

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