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Twinkies und Birkenwasser: Internationales für Naschkatzen

Kröpeliner-Tor-Vorstadt Twinkies und Birkenwasser: Internationales für Naschkatzen

Am 29. September eröffnet das Geschäft Fernkost Pacek in der Kröpeliner-Tor-Vorstadt / Rund 250 ungewöhnliche Snacks und Getränke sollen hier verkauft werden

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250 verschiedene Leckereien aus aller Welt will Radoslaw Pacek den Kunden seines neuen Geschäfts „Fernkost Pacek“ näherbringen, darunter auch Produkte aus seiner Heimat Polen.

Quelle: Fotos: Johanna Hegermann (2)

Kröpeliner-Tor-Vorstadt. Seltene Snacks aus den USA, ungewöhnliche Süßigkeiten aus Polen und Craft Biere aus kleinen Brauereien Deutschlands und der Welt: Rund 250 Artikel möchte Radoslaw Pacek den Rostockern schmackhaft machen. Am 29. September eröffnet er sein Geschäft „Fernkost Pacek“ in der Niklotstraße.

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Am 29. September eröffnet das Geschäft Fernkost Pacek in der Kröpeliner-Tor-Vorstadt / Rund 250 ungewöhnliche Snacks und Getränke sollen hier verkauft werden

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Ich möchte Händler sein und wieder mit Kunden ins Gespräch kommen.“Radoslaw Pacek (31), Inhaber

Bereits seit fünf Jahren gibt es den gleichnamigen Online-Shop, nun soll der Lebensmittelladen auch in der realen Welt durchstarten. „Es ist ein Traum von meinem Mann“, sagt Ines Pacek. Nach der Hochzeit im vergangenen Jahr sei das Geschäft das nächste große Projekt.

Die 33-Jährige streicht fleißig die Holz-Paletten, die die Inneneinrichtung des Geschäfts prägen. „Wir wollen alles selbst gestalten“, sagt sie stolz. Auch der Tresen besteht aus dem hellen Holz.

„Mein Schwager ist Tischlermeister und hat das wirklich gut gemacht“, lobt Inhaber Radoslaw Pacek, der meist nur Radek genannt wird. Mit den Streicharbeiten wollen sie in dieser Woche noch fertig werden, danach wird eingeräumt.

Seit rund 14 Jahren arbeitet Pacek bei einer großen Supermarkt-Kette. Mit dem neuen Geschäft möchte der 31-Jährige wieder zu den Wurzeln des Einzelhandels zurückkehren. „Im Supermarkt ist man entweder Packer oder Kassierer, aber ich möchte Händler sein und wieder mit Kunden ins Gespräch kommen“, sagt der gebürtige Pole. Hier will er mit seinem Wissen über die Waren und mit seiner Persönlichkeit punkten. „Ich kann am besten das verkaufen, was mir schmeckt“, so Pacek. Er informiere sich nicht nur über seine Angebote, sondern koste vor.

Das herkömmliche Sortiment in großen Supermärkten sei zwar groß, doch mittlerweile sei er davon gelangweilt. „Wir denken, dass wir eine Nische entdeckt haben, die wir besetzen wollen“, sagt seine Frau. Unter anderem sollen Kult-Süßigkeiten aus den Vereinigten Staaten über den Tresen wandern. „Zum Beispiel Twinkies, die kennt man oft aus amerikanischen Serien oder Filmen“, erklärt Ines Pacek.

Sie zeigt auf eine Packung der kleinen mit Creme gefüllten Küchlein, die schon im Lager steht.

„Wir wollen das Sortiment aber immer wieder ändern“, so der Inhaber. Zwar will er sich auch nach den Wünschen der Kunden richten, doch sobald er bei einem seiner fünf Großhändler etwas Neues sieht, wird es bestellt. „Das ist dann richtig aufregend und ich fühle mich wie ein kleines Kind“, schwärmt der Rostocker.

Denn schon als Radek Pacek klein war, hatte er einen süßen Zahn. „Er nascht für sein Leben gern“, verrät Ines Pacek. Mit fünf Jahren zog er mit seiner Familie von Polen nach Lübeck. „Als ich dann das erste Mal in einem westdeutschen Supermarkt stand, war das unbeschreiblich – allein die Auswahl im Süßigkeiten-Regal“, erinnert sich der heute 31-Jährige. Das sei kein Vergleich zu den Geschäften in Polen gewesen. „Heute ist es umgekehrt“, erklärt er. Nun gebe es in seinem Geburtsland Snacks und Getränke, die es so nur selten oder gar nicht auf dem deutschen Markt zu kaufen gebe. „So etwas ist dann interessant und das wollen wir hier auch anbieten.“ Zum Beispiel Birkenwasser, das hätten seine Großeltern schon als Gesundheitsdrink gekannt. „Es wird auch Bio- und Trendprodukte geben – passend zur KTV“, fügt Ines Pacek lachend hinzu.

Damit auch die Kunden wieder mit großen Augen vor dem Schaufenster stehen, sollen hier in Schau-Kästen aus Plexi-Glas verschiedene Süßigkeiten abgefüllt werden. „Die kann man sich dann in Tüten selbst mischen“, sagt Ines Pacek. Erste Probier-Happen soll es bei der Eröffnung geben. Sie verspricht: „Wir haben noch ganz viele Ideen für den Tag.“

Johanna Hegermann

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