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Ulmenstraße gesperrt: KTV bekommt ihre Fahrradautobahn

Kröpeliner-Tor-Vorstadt Ulmenstraße gesperrt: KTV bekommt ihre Fahrradautobahn

Erster Bauabschnitt beginnt am Montag / Bis Dezember 2016 wird der Bereich voll gesperrt / Maßnahmen sollen die Straße vor allem für Radler und Fußgänger entlasten

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Die Baumaßnahmen in der Ulmenstraße sollen vor allem für Radfahrer und Fußgänger mehr Sicherheit bringen.

Quelle: Ove Arscholl

Kröpeliner-Tor-Vorstadt. Lange wurde geredet, nun geht es los: Ab Montag wird mit der Sanierung und Umgestaltung der Ulmenstraße begonnen. Auf einer Länge von rund 500 Metern wird dann zwischen der Maßmannstraße Ecke Waldemarstraße bis zum Knotenpunkt an der Gewettstraße voll gesperrt – voraussichtlich bis zum 31. Dezember 2016. Es ist der erste von vier Bauabschnitten.

Zwei Geschwindigkeiten

Zwischen Kreisverkehr in der Maßmannstraße und Ulmenmarkt soll eine Geschwindigkeitsbegrenzung auf 30 Kilometer pro Stunde erfolgen. Bis zum Kreisverkehr und zwischen Ulmenmarkt und Saarplatz werden weiterhin 50 km/h erlaubt werden.

Die Polizeiinspektion bleibt während der Bauarbeiten erreichbar. Es wird immer sichergestellt, dass Hilfs- und Rettungskräfte nicht behindert werden.

„Es ist gut, dass die Arbeiten jetzt beginnen“, sagt Andrea Krönert vom Ortsbeirat Kröpeliner- Tor-Vorstadt (KTV). Zwar müsste wie bei jeder Baumaßnahme mit Verkehrseinschränkungen gerechnet werden, doch sie ist zuversichtlich. „Später soll es ja eine Erleichterung geben, gerade für den Radverkehr“, erzählt das Ortsbeiratsmitglied. In der jetzigen 50er Zone, werden nur noch 30 Kilometer pro Stunde erlaubt sein.

Die Maßnahmen sind vielfältig. Eurawasser Nord will Regen- und Schmutzwassersammler sowie die Trinkwasserleitungen sanieren. Die Geh- und Radwege werden neu angelegt. Die Haltestelle vor der Polizeiinspektion in die Maßmannstraße versetzt. Im Kreuzungsbereich an der Waldemarstraße soll ein kleiner Kreisverkehr entstehen. Außerdem wird die Ulmenstraße schmaler. „Innerhalb der Baustrecke wird die Fahrbahn in einer Breite von 6,50 Metern hergestellt“, meldet das Amt für Verkehrsanlagen.

„ Nach langer Diskussion und öffentlicher Beteiligung im Ortsbeirat KTV können wir damit beginnen, diese Planung umzusetzen“, sagt Bausenator Holger Matthäus (Grüne). Die Bauarbeiten seien eine wesentliche Maßnahme der Universitätsentwicklung. „Wir wollen eine angenehme, attraktive, studentische Campusstraße bauen“, so Matthäus. Hier soll später unter anderem die Campusbuslinie durchfahren.

Denn die neue Achse zwischen Ulmen- und Südstadtcampus soll die Universität dichter an das „Studentenviertel KTV“ heranbringen. „Die Straße wird städtebaulich sehr ansprechend.“

Zweifel gibt es jedoch unter anderen vom Ortsbeiratsmitglied Hans-Joachim Toscher. „Wenn der Gesamtbau abgeschlossen ist, gehen Stellplätze im zweistelligen Bereich verloren.“ Das werde die ohnehin kritische Parksituation in der KTV verschärfen. „Daher versucht der Ortsbeirat derzeit zu klären, ob die offene Garage der Polizei vielleicht gerade nachts mitgenutzt werden kann“, so Toscher. Die Umstrukturierung an sich sieht er jedoch positiv: „Es ist gut, dass es endlich vorangeht.“

Johanna Hegermann

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