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Umweltschützer: Biestow ungeeignet für Wachstumspläne

Biestow Umweltschützer: Biestow ungeeignet für Wachstumspläne

Pläne für einen neuenStadtteil „Groß Biestow“ (die OZ berichtete) stoßen bei der Umwelt- und Naturschutzorganisation BUND auf Widerstand.

Biestow. Pläne für einen neuenStadtteil „Groß Biestow“ (die OZ berichtete) stoßen bei der Umwelt- und Naturschutzorganisation BUND auf Widerstand. Die bereits jetzt erkennbaren Probleme „zeigen sehr deutlich die Ungeeignetheit des Standorts für eine nachhaltige, sozial- und umweltverträgliche Stadtentwicklung“, teilt Ursel Karlowski für den BUND mit.

Von Verkehrsproblemen, über zunehmende Versiegelung bis hin zum gefährdeten Naturschutz beschreibt Karlowski die Gründe für die Ablehnung. „Angesichts von fortschreitender Bodenversiegelung, Klimawandel und Artenschwund ist ein solch wertvolles Stadtgebiet langfristig als Lebensraum für Tier- und Pflanzenarten zu erhalten“, so Karlowski. Bruterfolge von Weißstorch und Rotmilan sowie dort lebende Amphibien zeigten den Wert der Flächen.

Auf ein weiteres Problem weist BUND-Kollege Ulrich Söffker hin. „Mit der geplanten massiven Bebauung würde eine wichtige Frischluftschneise komplett verloren gehen, die bei steigenden Temperaturen von wachsender Bedeutung für den innerstädtischen Bereich ist.“ Bereits bei der Aufstellung des Flächennutzungsplanes im Jahr 2009 hatte sich der BUND Rostock ablehnend zu Ausbauplänen um Biestow positioniert.

OZ

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