Volltextsuche über das Angebot:

26 ° / 15 ° Regenschauer

Navigation:
Unbekannter versucht, Gehörlose zu vergewaltigen

Evershagen Unbekannter versucht, Gehörlose zu vergewaltigen

Rostockerin konnte noch nicht vernommen werden / Polizeisprecherin: Sexuelle Übergriffen nehmen nicht zu

Voriger Artikel
Unternehmen sollen mehr in Klimaschutz investieren
Nächster Artikel
„Schläge mit flacher Hand“: Vorwürfe gegen JVA

Die Polizei begann sofort mit den Ermittlungen. Der Tatverdächtige konnte bisher nicht gefasst werden. FOTO: STEFAN TRETROPP

Evershagen. . In der Nacht zu Dienstag soll ein Unbekannter versucht haben, eine gehörlose Frau zu vergewaltigen. Nach bisherigen Erkenntnissen war die 50-Jährige mit der Straßenbahnlinie 5 aus Lichtenhagen in Richtung Evershagen gefahren. Um 21.35 Uhr stieg sie an der Haltestelle „Fischerdorf“ aus. Ein männlicher Fahrgast sei ihr laut Polizei gefolgt. „Er zog sie in die Parkanlage und versuchte, sie zu vergewaltigen“, teilten die Beamten noch in der Nacht mit. Nachdem er aus unbekannten Gründen von seinem Opfer abließ, flüchtete der Täter. Die Rostockerin erlitt mehrere Schürfwunden. Eine sofort eingeleitete Fahndung und der Einsatz eines Fährtenhundes waren nicht erfolgreich.

Eine genaue Täterbeschreibung gibt es noch nicht. „Die Gehörlose konnte noch nicht vernommen werden, da wir dafür einen Gebärden-Dolmetscher benötigen“, erklärte Isabel Wenzel, Sprecherin des Polizeipräsidiums Rostock.

Den Eindruck, dass die Zahl der sexuellen Straftaten zunimmt, weist die Sprecherin jedoch zurück. „Solche Delikte werden besonders stark wahrgenommen. Sie werden schnell und zu einem frühen Zeitpunkt über soziale Medien verbreitet.“ Darüber hinaus gebe es Fälle, die sich als unwahr herausstellen. „Dann können dafür andere Gründe, wie ein Seitensprung, vorliegen.“ Dennoch werde alles akribisch überprüft. „Wir nehmen jede Anzeige ernst“, betont die Sprecherin. Sie habe das Gefühl, dass die Zahl der Fälle so hoch wie in den Vorjahren sei. „Aber in diesem Jahr ist eine Tendenz noch nicht aussagekräftig.“

Nach der aktuellen Polizeilichen Kriminalstatistik wurden 2015 in Rostock 150 Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung zur Anzeige gebracht, 2014 waren es 174. Wobei darunter auch Fälle von sexuellem Missbrauch von Kindern verstanden werden.

Hinweise zum aktuellen Fall nimmt die Polizei unter ☎ 0381 / 7 70 70, www.polizei.mvnet.de oder an jede andere Polizeidienststelle entgegen. jh

OZ

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr zum Artikel
Wembley-Helden und Pechvögel

Beim Supercup bekam Carlo Ancelotti schon einmal einen Vorgeschmack auf die attraktivste Paarung der jüngsten Bundesliga-Vergangenheit. Es sind die Meister der vergangenen sieben Jahre - und packende Duelle gab es zuletzt reichlich.

mehr
Mehr aus Rostock
Verlagshaus Rostock

Richard-Wagner-Straße 1a
18055 Rostock

Öffnungszeiten:
Montag bis Freitag
9.00 bis 18.00 Uhr

Leiter Lokalredaktion: Andreas Meyer
Telefon: 03 81 / 36 54 10
E-Mail: rostock@ostsee-zeitung.de

Städtewetter
Heute -° / -° -
- -°/-° -
- -°/-° -
RSS-Feeds

Wissen, was in Rostock und der Welt los ist

OZ-Bild
Meister? Körners Tore sollen helfen

Rostocker Robben peilen in der Beachsoccer-Endrunde in Warnemünde den zweiten Titel 2017 an