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Unendlich wertvolle Religionsfreiheit

Unendlich wertvolle Religionsfreiheit

Auf der Blickpunkt-Seite der OZ-Dienstagsausgabe war von den fürchterlichen Osteranschlägen in Pakistan zu lesen, denen auch 35 christliche Kinder zum Opfer gefallen sind.

Auf der Blickpunkt-Seite der OZ-Dienstagsausgabe war von den fürchterlichen Osteranschlägen in Pakistan zu lesen, denen auch 35 christliche Kinder zum Opfer gefallen sind. Sie mussten sterben, nur weil sie Christen waren. Wie kann ein Mensch dahin kommen, sich als Selbstmordattentäter auch noch neben einem Spielplatz in die Luft zu sprengen? Ohnmächtige Wut kommt in mir hoch auf die verblendeten, grausamen islamistischen Terroristen.

DENKANSTOSS

Tilman Jeremias ist Pastor

der evang.-luth. Innenstadt-

gemeinde in Rostock.

Im zweiten Artikel des Blickpunkts war von den vielen verfolgten Christinnen und Christen weltweit die Rede. Im traurigen Ranking der Länder, wo Christen am heftigsten drangsaliert werden, stehen nach Nordkorea die islamischen Staaten Irak, Syrien und Afghanistan unter den Top 5. Aus verständlichen Gründen sind Angehörige der Kirchen aus diesen Ländern auf den Islam alles andere als gut zu sprechen.

In mir macht sich Dankbarkeit breit, dass ich in einem Land leben darf, in dem ich meinen christlichen Glauben frei leben kann, in dem Religionsfreiheit herrscht, ein Grundrecht, das auch gegen die großen Kirchen erstritten werden musste. Niemand ist in Deutschland gezwungen, irgendeiner Religion anzugehören; und jede und jeder darf im Rahmen der Gesetze ihre und seine Religion geschützt ausüben. Das bedeutet trotz aller Wut auf die Terroristen, trotz bedrohlicher islamischer Christenverfolgung und trotz aller Pegida-Agitationen: Ich darf in Deutschland auch Muslim sein, beten, fasten, den Koran lesen, die Moschee besuchen, wenn ich friedlich meine Religion ausübe. Es ist gut, dass in der Rostocker Moschee viele Geflüchtete eine religiöse Heimat finden; und es wäre gut, wenn es durch einen Neubau für die Moschee würdigere Räume gäbe.

Gerade trotz der Schocks über die entmenschlichte Fratze des internationalen Terrors gilt es, das unendlich wertvolle Grundrecht der Religionsfreiheit in unserem Land hochzuhalten, auch hier unter uns in Rostock.

OZ

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