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Unfallkasse setzt dem OB Frist

Stadtmitte Unfallkasse setzt dem OB Frist

Berufsgenossenschaft bestätigt Probleme im Migrationsamt und fordert mehr Personal

Stadtmitte. Der Ärger um das Migrationsamt der Rostocker Stadtverwaltung reißt nicht ab: Nachdem Personalrat kritisieren nun auch unabhängige Arbeitsschutz- Experten die Zustände in der Rostocker Ausländer-Behörde. Die Unfallkasse MV, die Berufsgenossenschaft für den öffentlichen Dienst, listet in einem Schreiben an Oberbürgermeister Roland Methling (UFR) gleich eine ganze Reihe von Mängeln im Arbeits- und Gesundheitsschutz auf. Der OB hat von der Unfallkasse nun eine Frist gesetzt bekommen: Bis Ende November muss er alle Probleme im Migrationsamt abstellen.

Hintergrund: Seit Wochen gibt es um die Ausländer-Behörde Streit. Nach Angaben des Personalrates fehle im Migrationsamt vor allem Personal. Die Mitarbeiter seien überlastet und hätten nach einem Vorfall vor zwei Wochen, bei dem bis zu 100 Ausländer die Räume am Neuen Markt gestürmt hatten, Angst. Die Unfallkasse bestätigt nun in großen Teilen die Sicht der Arbeitnehmervertreter: In dem Schreiben an Methling (liegt der OZ vor) fordert die Berufsgenossenschaft ebenfalls, dass mehr Personal für das Amt eingestellt wird. Das Rathaus soll zudem prüfen, ob in dem Amt nur noch Bürger betreut werden, die sich zuvor einen Termin haben geben lassen. Bisher würden bis zu 600 Personen an jedem Sprechtag im Amt warten. Dafür seien die Räume nicht geeignet. Der Stadt wird zudem auferlegt, ein neues Notruf- System einzuführen – vor allem für Einzelbüros. Die Unfallkasse empfiehlt weiter, die Räume netter zu gestalten – mit Pflanzen und einer Spielecke für Kinder etwa.

Studien hätten ergeben, dass sich dies beruhigend auf die Wartenden auswirke.

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