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Ungarische Forst-Azubis lernen im Mecklenburger Wald

BILLENHAGEN Ungarische Forst-Azubis lernen im Mecklenburger Wald

Europa findet nicht nur in den Metropolen statt, sondern auch in den Mecklenburger Wäldern.

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Miklos Sték, Marc Elgert und Szabolcz Szidonya ( v. l.) stapeln Bretter auf dem Hof des Forstamtes Billenhagen.

Quelle: Michael Schißler

Billenhagen. Europa findet nicht nur in den Metropolen statt, sondern auch in den Mecklenburger Wäldern. Derzeit arbeiten zwei Forstlehrlinge aus Ungarn, Miklos Sték und Szabolcz Szidonya, mit den Lehrlingen des Forstamtes Billenhagen zusammen im Wald und auf dem Forsthof.

„Ingesamt sind zehn ungarische Forstauszubildende in Forstämtern des Landes eingesetzt“, sagt Forstamtsleiter Bernhard von Finckenstein, der sich über den Besuch aus Ungarn freut. „Seit 2006 pflegen wir einen europäischen Austausch mit Forstbetrieben in Ungarn“, sagt er. „Vier Wochen dauert ein solcher Aufenthalt und er findet bei den jungen Leuten auch viel Anklang.“ Es gehe dabei nicht nur darum, den Ungarn die Forstwirtschaft in Mecklenburg-Vorpommern zu erklären, sondern auch darum, ihnen das Land und die Leute zu zeigen. „Deswegen bieten wir ihnen auch immer ein Programm an“, so von Finckenstein. „Wir haben mit ihnen beispielsweise die Landwirtschaftsausstellung Mela besucht.“ Von Finckenstein freut sich, „dass wir diesen Austausch haben“, so viel auch die Europäische Union bisweilen kritisiert werde, ihr Austauschprogramm Erasmus plus funktioniere und trage dazu bei, dass sich die Menschen kennen und respektieren lernten. „Auch unsere Leute freuen sich, wenn sie nach Ungarn reisen können und dort die Arbeit im Forst und die Menschen kennenlernen“, so der Forstamtsleiter. Die Billenhäger pflegen im Rahmen des EU-Programms außerdem Kontakte nach Finnland.

Zu Beginn ihres Aufenthalts bekommen die Teilnehmer einen einwöchigen Sprachkurs, in dem sie Grundbegriffe des Waldes kennenlernen. Nach Besuchsprogramm und Mitarbeit schließen sie den Austausch mit einem Zertifikat ab, das sie qualifiziert und das sie dann für weitere Bewerbung nutzen können. „Deswegen sind wir auch angehalten, sie mit möglichst viele interessanten und unterschiedlichen Arbeiten zu beschäftigen“, sagt von Finckenstein, für dessen eigene Leute in Ungarn und Finnland natürlich der gleiche Anspruch gilt. msc

OZ

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