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Uni tüftelt an vollautomatischen Schiffen

Warnemünde Uni tüftelt an vollautomatischen Schiffen

Rostocker erhalten 440000 Euro vom Bund für gemeinsames Forschungsprojekt

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Die Entwicklungen sollen mit den autonomen Fahrzeugen im Hafen erprobt werden. Fotos (3): Uni Rostock

Warnemünde. Am Lehrstuhl Regelungstechnik und im Anwendungszentrum Regelungstechnik des Instituts für Automatisierungstechnik der Uni Rostock werden derzeit Methoden entwickelt, damit Schiffe in sicherheitskritischen Bereichen autonom navigieren können. Im Rahmen eines Verbundvorhabens wird die Forschung der Rostocker Wissenschaftler nun vom Bundesministerium für Wirtschaft mit einem Volumen von rund 440000 Euro gefördert. Das Projekt mit dem Namen Galileo-nautic startet jetzt im Juli und wird zunächst bis Mitte 2018 unterstützt.

Neueste Assistenzsysteme, Innovationen auf dem Gebiet der Sensorik sowie die fortschreitende digitale Vernetzung werden künftig die Entwicklung von autonom agierenden Systemen unterstützen.

Wissenschaftler der Uni Rostock schaffen im Rahmen des Galileo-nautic-Projekts die Grundlage, um einen vollautonomen Schiffsbetrieb in sicherheitskritischen Bereichen zu garantieren. Als sicherheitskritisch bezeichnet man Gebiete, die aufgrund ihrer Dimension oder ihres Verkehrsaufkommens hohe Anforderungen an die Schiffsführung stellen – Häfen, Hafeneinfahrten, enge Wasserstraßen.

Ziel der Forscher ist die sichere, automatische Steuerung und die Regelung des Schiffs in jedem Operationszustand, auch im Fehlerfall. Für ein sicheres Manövrieren ist daher eine Fehlerdiagnose unabdingbar, aus diesem Grund werden bei der Entwicklung der Steuerungs- und Regelungsprozesse Methoden der Fehlerdiagnose einbezogen. Mit der Uni Rostock arbeiten die Uni Bremen, die Hochschule Wismar, die Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule Aachen und das Unternehmen Scisys Deutschland zusammen.

OZ

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