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Studieren an Rostocks kleinster Hochschule

Stadtmitte Studieren an Rostocks kleinster Hochschule

Knapp 200 junge Leute sind an der Fachhochschule des Mittelstands eingeschrieben / Hochschulleitung legt großen Wert auf gute Betreuung und Praxiserfahrung

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Die Masterstudenten Anna Kellputt (27) und Dustin Müller (26) halten gleich einen Vortrag vor ihren Kommilitonen.

Quelle: Ove Arscholl

Stadtmitte. Knapp 200 Studierende sind im Rostocker Standort der Fachhochschule des Mittelstands (FHM) eingeschrieben. Damit ist die Hochschule in der Kröpeliner Straße 85 die kleinste der Hansestadt. „Nicht nur unsere Größe ist besonders“, erzählt Ivonne Bojarski, organisatorische Standortleiterin. „Das Studieren an sich ist ebenfalls anders.“ Neben hoher Praxisorientierung setze die Fachhochschule ihren Fokus auf gute Betreuung und die Anpassung der Studiengänge auf aktuelle Bedarfe.

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Knapp 200 junge Leute sind an der Fachhochschule des Mittelstands eingeschrieben / Hochschulleitung legt großen Wert auf gute Betreuung und Praxiserfahrung

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Schnuppertag für neuen Studiengang am 20. April

6 Studiengänge können an der Fachhochschule belegt werden. Neu dabei ist der Bachelor Psychologie.

96 Prozent der Absolventen im Jahr 2015 hatten innerhalb des ersten Monats einen Job.

„Derzeit bieten wir fünf Bachelor- und einen Masterstudiengang an“, so Bojarski. Besonders begehrt ist dabei das Angebot im pädagogischen Bereich. „Da werden wir nahezu überrannt.“ Ganz neu ist die Möglichkeit, einen Bachelor in Psychologie zu erwerben. Wir besitzen den großen Vorteil, dass wir innerhalb eines Jahres neue Studiengänge entwickeln können.“ Das ermögliche eine schnelle Anpassung an aktuelle Nachfragen. „Das Wichtigste ist dabei stets, dass die Studierenden so viel Praxiserfahrung wie möglich sammeln können.“ Das erfolgt durch anderthalbjährige Praktika in den Vollzeitstudiengängen und Exkursionen in soziale Einrichtungen.

Gelernt wird an der FHM in kleinen Gruppen bis zu 25 Personen. „Mir gefällt der Seminarcharakter“, sagt Bachelorstudentin Andrea Fach. Die 30-Jährige sei kein Mensch für große Hörsäle. „Toll finde ich zudem die Nähe zu den Professoren.“ Die Studierenden lernen von Anfang bis zum Ende ihres Studiums in denselben Konstellationen. „Alle kennen sich untereinander“, sagt Bojarski. Es herrsche eher Schul-, als Uniatmosphäre. „Weiterhin anders als in Universitäten stehen im Stundenplan pro Tag nie mehr als zwei verschiedene Module.“ Diese dauern nicht wie üblich 90 Minuten, sondern mehrere Stunden. „Die Studierenden können so ausgiebiger diskutieren und arbeiten konzentrierter an einem Thema.“

„Ich verbringe hier eine sehr schöne Studienzeit“, erzählt Masterstudent Dustin Müller. Der 26-Jährige hat schon seinen Bachelor an der FHM absolviert. „Das investierte Geld lohnt sich allemal.“

Monatlich zahlen Studierende für ein Vollzeitstudium 425 Euro. Teilzeit liege der Betrag bei 355 Euro. „Alle unsere Studiengänge sind BAföGfähig“, betont Ivonne Bojarski. Viele der Studierenden arbeiten darüber hinaus nebenbei. Das lasse sich gut miteinander vereinbaren.

„Wir sind stolz darauf, dass wir so gut wie gar keine Abbrecher zu verzeichnen haben“, sagt Bojarski. Die meisten schaffen ihr Studium außerdem in der Regelstudienzeit. Studiert werde an der FHM in Trisemestern mit je vier Monaten. „Bei uns gibt es keine Semesterferien.“ Module werden mit einer Prüfung oder Hausarbeit abgeschlossen. „Bei uns bekommt jeder die Chance zu studieren“, so Bojarski.

Die Studiengänge besitzen keinen Numerus Clausus. „Gerade bei den sozialen Berufen sind andere Kompetenzen sehr viel wichtiger.“ Studierende werden mittels eines eigens entwickelten Verfahrens ausgewählt.

Die FHM besitzt insgesamt acht Standorte. Der erste wurde 2000 in Bielefeld gegründet. Seitdem kamen Köln, Hannover, Schwerin, Bamberg, München und das Rheinland hinzu. „Den Campus in Rostock gibt es seit 2012“, so Bojarski. Die Idee dazu hatte Leiterin Silke Pfeiffer. „Ziel war, die Möglichkeit der Akademisierung sozialer Berufe in die Hansestadt holen.“

Von Pauline Rabe

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