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Verdi bestreikt Postbank-Filialen in sieben Bundesländern

Rostock/Berlin Verdi bestreikt Postbank-Filialen in sieben Bundesländern

Die Beschäftigten verdienen zu wenig und haben keinen ausreichenden Kündigungsschutz, findet die Gewerkschaft. Weil die Tarifverhandlungen ins Stocken geraten waren, verleiht sie ihren Forderungen nun Nachdruck.

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Das Logo der Postbank.

Quelle: Martin Gerten/archiv

Rostock/Berlin. Die Gewerkschaft Verdi hat Postbank-Mitarbeiter in Mecklenburg-Vorpommern und anderen Bundesländern zu Warnstreiks aufgerufen. Insgesamt waren am Montag 60 Filialen in den verschiedenen Ländern betroffen, wie ein Sprecher mitteilte, darunter in Rostock, Bad Doberan, Neubrandenburg, Stralsund und Waren. Da in vielen Filialen auch die Post untergebracht ist, konnten keine Briefe oder Pakete abgegeben werden.

Vor einer Woche waren die Gewerkschaft und die Postbank in der dritten Runde der Tarifverhandlungen in Siegburg nicht weitergekommen. Verdi vertritt 18 000 Beschäftigte bei der Postbank, Postbank Filialbetrieb sowie der BHW-Gruppe und weiterer Tochterunternehmen. Sie fordert unter anderem eine Verlängerung des Kündigungsschutzes bis Ende 2022, eine Gehaltserhöhung von fünf Prozent bei einer Laufzeit von zwölf Monaten sowie eine deutlich höhere Ausbildungsvergütung.

Die Gewerkschaft hatte am vergangenen Montag ein Gegenangebot der Postbank abgelehnt. Sie bot nach eigenen Angaben an, Gehälter und Bezüge in zwei Stufen um insgesamt 2,5 Prozent ab dem 1. November 2017 mit einer Laufzeit bis 30. Juni 2019 anzuheben. Außerdem wolle man bis zum 30. Juni 2019 auf betriebsbedingte Kündigungen verzichten.

dpa

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Gegenangebot abgelehnt
Vor einer Woche waren die Gewerkschaft und die Postbank in der dritten Runde der Tarifverhandlungen in Siegburg nicht weitergekommen.

Postbank-Beschäftigte verdienen zu wenig und haben keinen ausreichenden Kündigungsschutz, findet Verdi. Weil die Tarifverhandlungen ins Stocken geraten waren, verleiht sie ihren Forderungen nun mit Warnstreiks Nachdruck.

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