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Verein pflanzt eine Winterlinde

Wiethagen Verein pflanzt eine Winterlinde

Am Parkplatz des Forst- und Köhlerhofes, am Weg zum Stadtforstamt und am Weg in Richtung Meyers Hausstelle sind sie zu finden: die Bäume des Jahres.

Wiethagen. Am Parkplatz des Forst- und Köhlerhofes, am Weg zum Stadtforstamt und am Weg in Richtung Meyers Hausstelle sind sie zu finden: die Bäume des Jahres. Alljährlich zur Vollversammlung des Vereins der Freunde und Förderer des Forst- und Köhlerhofes wird der Baum des Jahres gepflanzt, in diesem Jahr die Winterlinde. Bereits 1989, noch vor Vereinsgründung, bekam die Stieleiche ihren Platz und ihr Schild. 28 Bäume sind es bisher, darunter neben bekannteren Arten wie Buche und Traubeneiche auch die Elsbeere, der Speierling und Wildbirne und -apfel. Zweimal wurden Bäume gestohlen. „Wir haben sie umgehend nachgepflanzt“, sagt Michael Groitzsch, Leiter des Hofes.

 

OZ-Bild

Christian Brion (l.) und Michael Groitzsch pflanzen eine Winterlinde.

Quelle: Jürgen Falkenberg

„Die Hinweisschilder sind verschlissen, wir lassen neue Tafeln anfertigen“, sagt er. Aus Verbundwerkstoff in der Größe von 32 mal 44 Zentimetern werden die Tafeln den Baumnamen, lateinische Bezeichnung, Wuchsgebiet, ökologische Bedeutung und das Jahr des Pflanzens enthalten. Die Schilder werden mit Bodenhülsen verankert, so dass ein Diebstahl verhindert wird. 2000 Euro kostet die Beschilderung, die die Ostseesparkasse sponsert. „Damit der Waldwanderer die Bäume findet, wird eine Karte mit den Standorten gefertigt“, so Michael Groitzsch.

Auch künftig wird am Forst- und Köhlerhof jährlich ein Baum gepflanzt. Nach dem Prinzip des Forstbeamten Silvius Wodarz, geboren 1930, wurde 1991 das Kuratorium „Baum des Jahres“ ins Leben gerufen.

2007 zur Wahl der Walnuss gab Wodarz die Gründung einer Stiftung bekannt. 2010 gab es die Umbenennung in „Baum des Jahres – Dr. Silvius Wodarz Stiftung“, die hilft, Menschen an die Natur heranzuführen. Selbst eine Baumkönigin, sie heißt Lil Wendeler, gehört dazu.

Jürgen Falkenberg

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