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Verfassungsschutz: Studenten-Gruppe unter Beobachtung

Stadtmitte Verfassungsschutz: Studenten-Gruppe unter Beobachtung

Die Verbindung „Kritische Uni“ taucht im Verfassungsschutzbericht auf. Die Stundenten wehren sich dagegen.

Stadtmitte. Eine linke Studentengruppe sorgt für Monaten für Wirbel an der Universität Rostock: Die Verbindung, die sich „Kritische Uni“ nennt, war unter anderem mit Flugblättern aufgefallen, auf denen sie Dozenten des Historischen Instituts rechte Tendenzen vorwarf. Nun stehen die Studenten nach eigenen Angaben sogar unter Beobachtung des Verfassungsschutzes.

Im neuen Verfassungsschutzbericht des Landes wird die Gruppe zwar nicht namentlich, aber klar aufgeführt. Auf Seite 96 des Berichtes heißt es wörtlich: „Ein dem Anschein nach linksextremistischer Hintergrund dürfte auch einer ,Outing-Aktion‘ an der Rostocker Universität im Jahre 2013 zugrundeliegen, in deren Rahmen Dozenten des Historischen Instituts der Universität wegen ,Verbindungen ins rechte Milieu‘ bezichtigt wurden. Die Universität Rostock stellte Strafanzeige gegen Unbekannt.“ Diese Outing-Kampagnen seien laut Verfassungsschutz ein „beliebtes Mittel des linksextremistischen ,Antifaschismuskampfes‘.“ Die Gruppe „Kritische Uni“ wehrt sich gegen diese Auflistung: „Eine derartige Beobachtung kann für Lehramtsstudierende bereits zu Problemen beim Berufseinstieg führen“, so der SPrecher der Gruppe, der nur unter dem Pseudnym „Frank_a Schmidt“ spricht.

 



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