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Verkehr soll neu geregelt werden

Elmenhorst/Lichtenhagen Verkehr soll neu geregelt werden

In Elmenhorst wird über die Situation im „Ahrensholt“ diskutiert

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Eine Aufnahme aus dem Jahr 2008. Die ersten Häuser der Siedlung „Ahrensholt“ in Lichtenhagen-Dorf wurden 1994 gebaut.

Quelle: Foto: Archiv

Elmenhorst/Lichtenhagen. In der Gemeinde Elmenhorst/Lichtenhagen wird auf der nächsten Sitzung der Gemeindevertreter über die Situation im „Ahrensholt“ diskutiert – ein „Beschluss über die Neuregelung der vorhandenen Verkehrsführung und -beruhigung im Bereich B-Plan Nr. 5, Wohngebiet „Ahrensholt“.

Zum Hintergrund: Ausgelöst durch massive Bürgerproteste aus dem Wohngebiet Ahrensholt hat sich die Gemeinde zunehmend mit der Verkehrsproblematik in diesem Bereich beschäftigt. Zur bisher aktuell bestehenden Verkehrsführung wurde 2004 ein Gemeindevertreterbeschluss gefasst, der eine abweichende Verkehrsführung zum ursprünglichen Bebauungsplan festschreibt.

Der Bürgermeister Horst Harbrecht (CDU) informierte über eine Beratung mit Anwohnervertretern Ende Mai und den dort getroffenen Festlegungen. Gemeinsam wurden vier Maßnahmen zur Konfliktlösung festgelegt. Die Verkehrsführung im Wohnpark Ahrensholt soll gemäß rechtskräftigem Bebauungsplan erfolgen. Der Poller im Eschenholt soll zurückgebaut werden. Die Aufpflasterungen im Admannshäger Weg sollen zudem zurückgebaut werden. Außerdem sollen die Einbahnstraßen-Regelungen im Eschenholt und im Kattenstiert aufgehoben werden.

„Des Weiteren soll ein Verkehrsplanungsbüro zur Untersuchung von Lärmbelastungen im Bereich Admannshäger Weg und Kattenstiert beauftragt werden“, heißt es in der Antragsstellung. Da es sich hierbei um eine grundsätzliche Absicht der Gemeinde zur Neuregelung handelt, sollen alle Maßnahmen noch separat mit den Fachämtern im Amt Warnow-West und beim Landkreis Rostock abgestimmt werden. Derzeit stehen im Haushaltsplan keine Mittel hierfür zur Verfügung.

Der Bauausschuss der Gemeinde Elmenhorst/Lichtenhagen, der am 8. Juni getagt hatte, empfiehlt einstimmig den Beschluss in der vorliegenden Form zu fassen. Die Mitglieder des Hauptausschusses haben am 15. Juni ebenfalls einstimmig den Beschluss dahingehend empfohlen anzupassen, dass kein Verkehrplanungsbüro beauftragt wird und das gesamte Wohngebiet „Ahrensholt“ als ein verkehrsberuhigter Bereich ausgewiesen wird.

Von Seiten des Amtes Warnow-West wird darauf hingewiesen, dass für alle weiteren Schritte und Abstimmungen mit Ämtern eine Verkehrsplanung die Grundlage ist. Es ist damit ein wichtiges Instrument für alle künftigen Verkehrsplanungen und Umsetzungen. „In der Kürze der Zeit konnte nicht geprüft und damit auch keine Aussage zur Anordnung einer verkehrsberuhigten Zone durch den Landkreis Rostock getroffen werden. Dies bleibt abzuwarten“, heißt es in der Beschlussvorlage.

Sitzung: 29. Juni, um 19 Uhr, im Gemeindezentrum Elmenhorst in der Gewerbeallee 45

OZ

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