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Vermummte greifen Wahl-Plakatierer der AfD mit Steinen an

Rostock Vermummte greifen Wahl-Plakatierer der AfD mit Steinen an

Bis zu 15 teils vermummte Personen haben in Rostock mit Gewalt versucht, Wahl-Arbeiten der Alternative für Deutschland (AfD) zu verhindern. Nach zwei gefährlichen Angriffen auf vier Plakatierer ermittelt nun die Polizei.

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In der Nacht zum Sonnabend hat es in der Rostocker Innenstadt gleich zwei Angriffe auf AfD-Plakatierer gegeben.

Quelle: Stefan Tretropp

Rostock. Rund 15 teils vermummte Personen haben in der Nacht zu Sonnabend in Rostock vier Wahl-Plakatierer der Alternative für Deutschland (AfD) angegriffen und mit Steinen beworfen. Laut einer Mitteilung ermittelt die Polizei nun wegen des Verdachtes der Sachbeschädigung und der versuchten gefährlichen Körperverletzung. Verletzt wurde bei dem Angriff niemand.

 

Ein vierköpfiges Team mit AfD-Direktkandidat Stephan Schmidt brachte in der Innenstadt Plakate zur Bundestagswahl an. In der Langen Straße wurden sie von fünf dunkel gekleideten und teilweise vermummten Personen mit Steinen beworfen. Personen wurden durch nicht getroffen, jedoch der für die Arbeiten genutzte Transporter leicht beschädigt. Politiker Stephan Schmidt vermutet Linksextremisten hinter dem Angriff. "Ich bin schockiert über die Brutalität der Gewalt auf die AfD in Rostock", schrieb er am Sonnabend auf Facebook. "Das ist eine neue Qualität des Hasses gegen Andersdenkende. Sie haben billigend das Leben von Menschen gefährdet." Die Fahndungsmaßnahmen der Polizei führten zunächst zu keiner Feststellung von Tatverdächtigen. So setzte die Gruppe die Plakatierung fort.

Rund 45 Minuten später wurden die AfD-Plakatierer erneut bedrängt. Laut Polizei traten bis zu 15 Personen an den Transporter heran, traten vereinzelt gegen diesen und störten die Arbeiten. Auch hier wurde niemand verletzt. Die Polizei stellte im Umfeld verschiedene Tatverdächtige. Diese wurden nach einer Identitätsfeststellung sowie einer Gefährderansprache wieder entlassen. An beiden Tatorten stellte die Polizei Beweismittel sicher. Die Ermittlungen dauern an.

Kay Steinke

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