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Vermutlich Millionenschaden bei Baustoffwerk-Brand

Kavelstorf Vermutlich Millionenschaden bei Baustoffwerk-Brand

Der Brand hatte am Dienstag im Kalksandsteinwerk Kavelstorf (Landkreis Rostock) den rund 500 Quadratmeter großen Keller, in dem auch Pressen für die Mauersteine stehen, voll erfasst. Die Ursache ist noch unklar.

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n Kavelstorf ist am Dienstag gegen sechs Uhr das Produktionsgebäude eines Baustoffherstellers in Brand geraten.

Quelle: André Wornowski

Kavelstorf. Nach dem Brand im Kalksandsteinwerk Kavelstorf (Landkreis Rostock) steht die Produktion für längere Zeit still. „Wir rechnen mit einem Millionenschaden, aber das Werk soll repariert und weiterbetrieben werden“, sagte Ulrich Melzer, Geschäftsführer der Heidelberger Kalksandstein GmbH (Durmersheim), zu der das Werk Kavelstorf gehört.

 

Die Ursache des Feuers, das am Dienstag im Keller eines Maschinenhauses ausgebrochen war, ist noch unklar, wie ein Polizeisprecher am Donnerstag sagte. Nach den Ermittlungen gebe es bisher keine Hinweise auf ein Fremdverschulden oder eine Straftat.

Der Brand hatte den rund 500 Quadratmeter große Keller, in dem auch Pressen für die Mauersteine stehen, voll erfasst. „Das war das Herz der Produktion“, sagte Melzer. Weil viel Hydrauliköl aus schweren Maschinen austrat, hatten sieben Feuerwehren einen Schaumteppich gelegt. Unklar sei noch, ob die Steuerung der Anlage oder auch die schweren Produktionsmaschinen irreparabel geschädigt wurden. Der Strom sei abgestellt, so dass auch Computer für die Ursachenforschung noch nicht wieder hochgefahren werden konnten, erläuterte der Firmenchef.

Das Werksgelände ist eingezäunt, die Produktionshalle verschlossen. Das Feuer war etwa mit Beginn der ersten Schicht ausgebrochen. Die Beschäftigten aus Kavelstorf sollen die Lieferaufträge der Baufirmen aus dem Lagerbestand abarbeiten oder nach Demmin umgesetzt werden, wo die Firma ein weiteres Baustoffwerk betreibt.

dpa/mv

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