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Verwirrung: Wo soll der interkulturelle Garten blühen?

Rostock Verwirrung: Wo soll der interkulturelle Garten blühen?

Rostocks Umweltsenator Holger Matthäus sagt Verbleib am Groten Pohl zu. Stadtverwaltung sucht aber nach weiteren Standorten.

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Denise Heyl vom Interkulturellen Garten würde sich über einen Verbleib am jetzigen Standort am Groten Pohl freuen. Denn viele Mitgestalter wohnen in der Kröpeliner-Tor-Vorstadt und die Flüchtlinge in der Satower Straße.

Quelle: André Wornowski

Rostock. Die Hansestadt Rostock sucht doch nach weiteren Standorten für den Interkulturelle Garten. Umweltsenator Holger Matthäus hatte zuletzt zwar zugesichert, dass das Projekt dauerhaft am Groten Pohl bleiben könne. Doch von dieser Festlegung hat die Stadtverwaltung in einer Stellungnahme am Mittwoch Abstand genommen. „Das Vereinsziel ist die Integration von Migranten durch gärtnerische Arbeit. Dies lässt sich auch an anderen Standorten erreichen“, sagt Matthias Horn, Referent für Stadtentwicklung im Büro von Oberbürgermeister Roland Methling (UFR). 

Hintergrund: Bisher hatte der Interkulturelle Garten nur eine Zusage bis zum Erschließungsbeginn des Baugebietes an der Erich-Schlesinger-Straße. Das soll 2019 passieren. Danach drohte der Umzug an einen noch unbekannten Ort oder sogar die Auflösung.

Rund 90 Menschen aus 25 verschiedenen Nationen und Kulturen sind nach eigenen Angaben im Interkulturellen Garten vertreten. Um die Arbeit fortzuführen, muss der neue Standort Mindestanforderungen erfüllen: eine Größe von 2000 bis 3000 Quadratmeter, eine zentrale Gemeinschaftsfläche, Zaun, Toilette, Wasser- und Stromanschluss, kurze Wege für Migranten und gute Erreichbarkeit durch den Öffentlichen Nahverkehr sowie eine langfristige Nutzung. „Mit den genannten Koordinaten wird derzeit das Gebiet der Hansestadt untersucht“, sagt OB-Referent Horn.

André Wornowski

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