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Viele Unterschriften für Partei „Freier Horizont“ ungültig

Rostock Viele Unterschriften für Partei „Freier Horizont“ ungültig

Da die Partei die Schreibweise ihres Namens kurzfristig änderte, müssen Direktkandidaten noch einmal losziehen, um Unterstützer zu gewinnen - das fordert die Landeswahlleiterin.

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Norbert Schumacher, Vorsitzender der windkraftkritischen Partei „Freier Horizont“, kann nicht fassen, dass Unterstützer-Unterschriften ungültig sein sollen.

Quelle: Bernd Wüstneck

Rostock. Aufregung bei der Partei „Freier Horizont“: Landeswahlleiterin Doris Petersen-Goes hat Hunderte Unterstützer-Unterschriften für die Anti-Windkraft-Partei zur Landtagswahl am 4. September für ungültig erklären lassen. Grund ist eine Änderung der Schreibweise des Parteinamens: Seit 28. Mai nennt sich die Partei „FREiER HORIZONT“ – alles in Großbuchstaben bis auf das erste „i“. Ab diesem Tag müssten alle Formulare mit Unterstützer-Unterschriften „den Parteinamen in der neuen Schreibweise tragen“, so die Wahlleiterin. Treffe dies nicht zu, müsse die Partei neue Unterschriften sammeln. Norbert Schumacher, Chef der Partei, spricht von „Schikane“. Um die Unterstützer-Voten erneut einzuholen, die Parteien, die nicht in Land- oder Bundestag sind, vorlegen müssen, bleibt eine Frist bis zum 21. Juni.

Die Schreibweise sei geändert worden, weil der Bundeswahlleiter Einheitlichkeit in Dokumenten forderte, so Schumacher. Und weil es „chic“ sei.

Frank Pubantz

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