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Völkerfreundschaft für Topmodels

GUTEN TAG LIEBE LESER Völkerfreundschaft für Topmodels

Heute Abend stöckeln sie zum wiederholten Mal über den Bildschirm: Heidi Klum sucht (mal wieder) „Germany’s next Topmodel“ (20.15 Uhr, ProSieben).

Heute Abend stöckeln sie zum wiederholten Mal über den Bildschirm: Heidi Klum sucht (mal wieder) „Germany’s next Topmodel“ (20.15 Uhr, ProSieben). Eine Kandidatin aus Rostock ist dieses Mal bei „GNTM“, wie es die Fans nennen, nicht dabei. Und doch spielt die Hansestadt in der neuen Staffel der Fernsehshow eine Nebenrolle – zumindest unter historischen Gesichtspunkten: Denn Model- Mutti Klum hat ihre Schönheiten dieses Mal auf eine Kreuzfahrt eingeladen. Modenschauen und Co. (das übliche Programm der Sendung) finden dieses Mal an Bord des Schiffes „Astoria“ im Mittelmeer statt. Und eben jene „Astoria“ dürfte vielen Rostockern noch ein Begriff sein – allerdings unter einem anderen Namen: Das Schiff, das Deutschlands angeblich schönste Frauen beherbergt, ist nämlich die ehemalige „Völkerfreundschaft“. 1960 hatte die DDR das Schiff, das bis dahin „Stockholm“ hieß, gekauft und als Kreuzfahrer für den FDGB eingesetzt. Bis 1985 durften sich die Arbeiter und Werktätigen an Bord erholen. Von Rostock aus steuerte die „Völkerfreundschaft“ sogar das ferne Kuba an – sogar während der Kuba-Krise. Doch von der bewegten Geschichte des Schiffs erfahren die Models leider nichts.

OZ

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