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„Volkspolizei“ meldet sich bei Seniorin

Stadtmitte „Volkspolizei“ meldet sich bei Seniorin

Betrüger gehen mit immer dreisterer Masche vor

Stadtmitte. Mit einer besonders unverfrorenen Masche hatte sich am Montagvormittag ein Mann bei einer älteren Dame gemeldet und sich als „Mitarbeiter der Deutschen Volkspolizei“ ausgegeben. Der vermeintliche Volkspolizist erzählte der 82-Jährigen, so informiert Dörte Lembke von der Rostocker Polizei, dass eine ausländische Diebesbande gefasst worden sei. Name und Adresse der Seniorin seien in einem Notizbuch der Bande gefunden worden. Um der Sache auf den Grund zu gehen, fragte der Betrüger nach, ob sich Schmuck, Münzen oder Bargeld in der Wohnung befinden. Als die Frau dies verneinte, beendete er das Gespräch und gab an, sich in den nächsten Tagen erneut zu melden. Die Frau vertraute sich einer Bekannten an, die sofort den Notruf 110 wählte.

Die Polizei warnt erneut vor falschen Polizisten, erst recht vor „Volkspolizisten“. „Es ist völlig ausgeschlossen, dass sich die Polizei telefonisch nach Bargeld oder der finanziellen Situation erkundigt“, sagt Dörte Lembke.

OZ

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