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Volkstheater: Schauspiel bleibt, Tanz bis 2019

Kröpeliner-Tor-Vorstadt Volkstheater: Schauspiel bleibt, Tanz bis 2019

Oberbürgermeister Roland Methling (UFR) hat von der Leitung ein Konzept zur Zukunft des Volkstheaters gefordert, das liegt nun vor.

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Uwe Flachsmeyer

Kröpeliner-Tor-Vorstadt. Oberbürgermeister Roland Methling (UFR) hat von der Leitung ein Konzept zur Zukunft des Volkstheaters gefordert, das liegt nun vor. Der Aufsichtsrat hat einstimmig für ein Papier des kaufmännischen Geschäftsführers Stefan Rosinski gestimmt, berichtet die Vorsitzende Eva-Maria Kröger (Linke). Richtig glücklich sei sie damit nicht, aber das Konzept bewege sich im Rahmen des Machbaren.

Danach bleibe das Schauspiel in seiner Struktur erhalten — wird aber verkleinert, erläutert Eva-Maria Kröger. Ein kleines Ensemble werde es in Rostock weiterhin geben, dazu kommen Gastspiele und Kooperationen. „Die Kernstrukturen bleiben erhalten, und es wird ein breiteres Angebot im Schauspiel geben“, begrüßt Sybille Bachmann (Rostocker Bund) das Papier. Acht Schauspieler müssen allerdings laut Konzept die Bühne verlassen. Das Tanztheater soll bis 2019 erhalten bleiben. Das Orchester behält seine Größe und das Musiktheater würde vergrößert, die Zahl der Solisten aufgestockt. Für Eva-Maria Kröger werden damit sowohl die Vorgaben des OB als auch die Zielvereinbarung mit dem Land erfüllt. Jetzt liegt der Ball wieder beim Rathaus. „Das Konzept muss zunächst von der Stadtverwaltung inhaltlich bewertet werden“, sagt Sprecher Ulrich Kunze.

Prüfen möchte auch Bildungsminister Mathias Brodkorb (SPD) erst einmal, ob das Papier inhaltlich mit der Zielvereinbarung übereinstimme. „Das lässt sich schnell klären“, sagt er. Dennoch sieht der Minister in dem Konzept ein „Unsicherheitspotenzial“ — bei der Finanzierung bis ins Jahr 2021. Fragezeichen blieben bei den im Papier beschriebenen Einnahmen und Ausgaben sowie bei einer Beteiligung des Landkreises an der Finanzierung des Theaters in der Hansestadt.

Ablehnung kommt von den Grünen. „Mit Entsetzen nehmen wir zur Kenntnis, dass Schauspiel und Tanz geopfert werden sollen“, sagt Fraktionschef Uwe Flachsmeyer. Er sieht einen Bürgerschaftsbeschluss zur Zielvereinbarung verletzt , in dem vorab eine Bürgerbeteiligung beschlossen wurde und Schauspiel und Orchester erhalten werden sollten.

 



Thomas Niebuhr

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