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Voll im Trend: Erster Bachelor für vegane Ernährung

Stadtmitte Voll im Trend: Erster Bachelor für vegane Ernährung

Fachhochschule erweitert Studienangebot / Digitalisierung managen

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Standortleiterin Prof. Dr. Pfeiffer freut sich auf die neuen Bachelor-Studienangebote ab Oktober.

Quelle: Fotos: Pauline Rabe

Stadtmitte. Was bedeutet vegane Ernährung und wie kann diese in Institutionen umgesetzt werden? Diese Fragen werden zukünftig im Rostocker Standort der Fachhochschule des Mittelstands (FHM) disskutiert. Ab Oktober startet dort der weltweit erste Bachelor-Studiengang für vegane Ernährung: „Vegan Food Management“. Interessierte können sich ab sofort bewerben.

 

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Die FHM gibt dem Veganismus eine akademische Heimat.Ivonne Bojarski, Organisatorische Leitung Rostock

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„Wir versuchen stets unser Portfolio inhaltlich zu erweitern und auf neue Entwicklungstendenzen einzugehen“, erzählt Professor Silke Pfeiffer, Standortleiterin in Rostock. Ernährungsbewusstsein sei aktuell ein immer wichtiger werdendes Thema für junge Menschen. Als erste Hochschule greift die FHM den Veganismus-Trend auf und vereint Bereiche wie Nachhaltigkeit, vegane Lebensweise und Food-Management in einer akademischen Ausbildung miteinander. „Am Kölner Standort läuft der Studiengang schon seit vergangenem Oktober“, so Pfeiffer. Dort sei das Angebot sehr gut angenommen worden.

Während des dreijährigen Vollzeitstudiums werden die Studenten zu fundierten Food-Managern ausgebildet, die neben der betriebswirtschaftlichen Kompetenz über ein vertieftes, fachbezogenes Wissen für das vegane Segment in der Lebensmittelindustrie verfügen. „Es werden unter anderem Themengebiete wie Ernährungslehre, Ernährungsmedizin sowie Tierethik behandelt“, so Ivonne Bojarski, organisatorische Leiterin auf dem Rostocker Campus. Zudem lernen die Studenten das Konsumverhalten verschiedener Zielgruppen sowie den Bereich der ethischen und nachhaltigen Unternehmensführungen kennen. Gelernt werde wie in allen Studiengängen der FHM in kleinen Gruppen bis zu 30 Personen.

„Der Studiengang ist in Zusammenarbeit mit der Erna-Graff-Stiftung für Tierschutz entstanden“, sagt Bojarski. Die Stiftungsprofessur für vegane Ernährung bilde das Fundament der akademischen Entwicklung. „Natürlich ist es mutig, direkt einen Studiengang für vegane und nicht nur vegetarische Ernährung anzubieten“, ergänzt Pfeiffer. Diese seien ebenfalls eine Seltenheit in Deutschland und nur in Studienangeboten mit ernährungswissenschaftlichen Hintergrund zu finden. „Wir wagen jedoch gerne Schritte in andere Richtungen.“

Neben „Vegan Food Management“ gehört ab Oktober außerdem der Studiengang „Digital Business Management“ zum Angebot der FHM. „Den gibt es an noch keinem der anderen Standorte“, so Pfeiffer. Der Bachelor beschäftigt sich mit Digitalisierungsprozessen. „Unsere Welt verändert sich stetig durch technische Erneuerungen wie selbstfahrende Fahrzeuge oder denkende Maschinen“, sagt Bojarski. Die Wirtschaft revolutioniere sich dadurch und schaffe neue Arbeitsplätze.

„Unternehmen brauchen top ausgebildete Fach- und Führungskräfte, die sich in der digitalen Welt zu Hause fühlen und diesen Wandel mitgestalten.“ Die FHM möchte ihre Studenten genau auf diese Herausforderungen vorbereiten. „Ganz nach dem Motto: Schon heute die Welt von morgen studieren“, so Bojarski. „Ich bin gespannt, wie das komplett neue Angebot angenommen wird“, verrät Pfeiffer voller Vorfreude.

Zwei neue Studiengänge ab Oktober

Die Fachhochschule des Mittelstands (FHM) erweitert ihr Angebot zum neuen Studienjahr um zwei neue Bachelor-Angebote: „Vegan Food Management“ und „Digital Business Management“.

3 Jahre dauern die Vollzeitstudiengänge. Beide beinhalten eine Praxisphase von 24 Wochen, die im In- oder Ausland absolviert werden kann.

425 Euro betragen die Studiengebühren im Monat. Ab sofort können Interessierte sich bewerben. Informationen dazu gibt es unter:

www.fh-mittelstand.de/campusrostock/

850000 Menschen leben laut dem Meinungsforschungsinstitut für Demoskopie Allensbach in Deutschland vegan. Veganismus ist eine Lebensweise bei der auf Produkte tierischen Ursprungs verzichtet wird.

Digitalisierung umfasst Entwicklungen wie selbst fahrende Fahrzeuge, denkende Maschinen oder intelligente Lagersysteme.

Pauline Rabe

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