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Vom Bienensterben und Biogas aus Entengrütze: Kleine Forscher ausgezeichnet

Stadtmitte Vom Bienensterben und Biogas aus Entengrütze: Kleine Forscher ausgezeichnet

24 Projekte gewinnen beim Wettbewerb „Schüler staunen...“

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Leonie Nitzsche (v.li.), Valentina Prange und Paul Kruse haben unter anderem nahrhafte Pflanzen für Bienen angebaut. Fotos (2): Ove Arscholl

Stadtmitte. Monatelang haben sie recherchiert, geforscht und nach Lösungsansätzen für aktuelle Probleme gesucht: Die Teilnehmer des Wettbewerbs „Schüler staunen...“. Die Arbeit hat sich gelohnt. 24 Projekte aus Rostock und Umgebung wurden gestern im Rathaus prämiert.

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24 Projekte gewinnen beim Wettbewerb „Schüler staunen...“

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Ein großes Thema unter den Schülern ist in diesem Jahr die Biene. Gleich drei Arbeitsgruppen haben sich mit dem Insekt auseinandergesetzt. Valentina Prange, Leonie Nitzsche und Paul Kruse vom John-Brinckman-Gymnasium in Güstrow haben ihr Projekt dem Bienensterben gewidmet. „Wir haben mit einer Umfrage begonnen, um herauszufinden, was unsere Mitschüler über Bienen wissen“, erklärt der 16-jährige Paul. Das Ergebnis sei enttäuschend gewesen. „Wir wollen daher mit unserem Projekt Lehrmaterial für Grundschüler entwickeln.“ So sollen sie schon früh mit Informationen über die wichtigen Tiere versorgt werden. „In China müssen Menschen zum Teil mit der Hand Bäume bestäuben und das darf bei uns nicht passieren“, fügt die 18-jährige Valentina hinzu. Die drei Forscher erhielten einen Preis in der Kategorie „Faszination Natur“.

Im Themenbereich „Abfälle, Rohstoffe und Energie“ konnte unter anderem Bjarne Bollmann von sich überzeugen. Der 13-Jährige aus der Rostocker Borwinschule erhielt einen Hauptpreis für sein Entengrützen-Projekt. „Ich wollte herausfinden, ob die Wasserlinsen aus dem Dorfteich Energiepotenzial haben“, erklärt der junge Wissenschaftler. Die Antwort ist eindeutig: „Sie eignen sich sehr gut für die Herstellung von Biogas.“ Sie seien vergleichbar mit Rinder- oder Schweinegülle, fügt Bjarne hinzu, der bereits bei „Jugend forscht“ dieses Projekt vorstellte.

„Eigentlich müsste der Titel geändert werden, denn hier staunen vor allem die Erwachsenen“, sagt Thorsten Permien vom Landwirtschafts-Ministerium. Gemeinsam mit dem Leiter des Staatlichen Amtes für Landwirtschaft und Umwelt (Stalu), Jean Weiß, und Vertretern regionaler Partnerunternehmen hat er gestern die Urkunden an die Schüler aus Rostock, Güstrow, Bützow, Papendorf, Satow, Sanitz und Bröbberow vergeben. „Mit dem heutigen Tag sind die Projekte noch nicht beendet, sie werden weiterleben. Auch durch die Arbeit der Schüler“, betont Permien.

jh

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