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Vom Leben in der Schlosskammer

Güstrow Vom Leben in der Schlosskammer

Die Wiederentdeckung eines vorweggenommenen „Wende-Romans“ / Lesung aus Alfred Wellms „Morisco“ in Güstrow

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Schriftsteller Alfred Wellm (1927 bis 2001)

Quelle: Foto: Ernst-Ludwig Bach

Güstrow. Am nächsten Sonnabend, dem 29. April, wird im Schloss Güstrow (Franz-Parr-Platz 1) der Roman „Morisco“ von Alfred Wellm vorgestellt. Gudrun Wellm und der Lektor Thomas Gallien werden über das Buch sprechen, Ernst-Jürgen Walberg liest. Die Veranstaltung beginnt um 14 Uhr.

Der Ich-Erzähler, Andreas Lenk, ist ein erfolgreicher Architekt , der eine leitende Funktion einnimmt, sich fast mühelos zu den Privilegierten hocharbeitet. Er hat eine Frau, bald zwei Kinder, ist anerkannt. Und wird doch erkennen müssen, dass sein Leben einer Großbaustelle mit „beschädigtem Gelände“gleicht. Der erstmals 1987 erschienene Roman geriet trotz seiner literarisch hohen Qualität, trotz einer bewegenden Geschichte, die jeden angeht, schnell in Vergessenheit. „Morisco“ erzählt über Träume, von denen sich die Realität immer mehr entfernt, über Anpassung in große und vermeintlich unumstößliche Abläufe. Ein fast 30 Jahre junger Roman, der nichts an Aktualität eingebüßt hat.

Der Autor, Alfred Wellm (1927 – 2001), schrieb Romane, Kinder- und Jugendbücher. Bekannt wurde er unter anderem durch „Pause für Wanzka oder Die Reise nach Descansar“. Wellm erhielt den Heinrich-Mann-Preis.

Wellm lebte von 1976 bis 2001 in einem denkmalgeschützten Bauernhaus in Lohmen bei Güstrow. Die Handlung des Romans „Morisco“ spielt unter anderem im Güstrower Schloss.

Lesung: 29. April, 14 Uhr

OZ

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